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auf den älteren, seit langem in Geltung stehenden Teil der Bühnenspiele beschränkt wurde,
Auch Oehmichen(a. a. 0. 8. 118 ff.) wendet sich gegen Sauppe, da dieser viel zu wenig Gewicht loge auf die Dauer einer tragischen Trilogie nebst Satyrspiel, die immerhin nicht viel weniger als 10 Stunden in Anspruch genommen haben kann. Die Aenderung zevyodar verwirft jedoch Oehm. und sucht der Stelle etwa folgende Erklärung zu geben: Die (dramatischen Choreuten wurden nicht nach Phylen ausgewählt, sondern sie bildeten gewissermassen einen festen Stamm, aus dem dann die Dichter ihre Auswahl trafen. Diese Choreuten traten nun jedenfalls in Tragödien und Komödien auf, wie auch Aristot. Pol. 3, 31) ausdrücklich hervorhebt. Der Chor bei Aristophanes fühlt sich also gewissermassen eins mit den übrigen dramatischen Choreuten Athens, und in diesem Sinne ist die Stelle zu deuten. Der Chor meint nämlich, wenn einer Hunger verspürt und sich ausserdem noch über die langweiligen tragischen Chorgesänge ärgert, könnte er rasch fortfliegen und dann gesättigt zu uns, die wir dann entweder im tragischen Chor mitwirken oder auch nur als Zuschauer im Theater sind, zurückkehren.
Die Höhe des Theorikon hält Oehm. nicht für ausschlag- gebend, da aus ihr nur hervorgehe, dass an drei Tagen Ein- trittsgeld bezahlt, nicht aber, dass nur an drei Tagen gespielt wurde; ausserdem sei die demosthenische Zeit für das fünfte Jahrhundert nicht massgebend.
Auf Sauppes Ansicht grift neuerdings J. M. Stahl(de Euegori lege disputatio, Ind. lect. Monast. 1893 aestiv.) zurück. Stahl verwirft zunächst die Emendation zevypdar als ge- künstelt und meint, aus der Aristophanesstelle gehe ganz offenkundig hervor, dass zu Aristophanes’ Zeit am Vormittag die Tragödien und am Nachmittag die Komödien aufgeführt worden seien. Ganz hinfällig sei Oehmichens Ansicht über
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