Aufsatz 
Die hypothetischen Sätze in der griechischen Sprache, mit besonderer Berücksichtigung der Partikeln an und ken
Entstehung
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Nach dieſen vorausgeſchickten Bemerkungen glanben wir, mit möglichſter Berückſichtigung der drei Theoreme Reiſig's, Hermann's und Bäumlein's, die Bedentung unſerer Partikel dahin beſtimmen zu dürfen: Ax nebſt dem gleichbedeutenden bezeichnet die durch die Umſtände bedingte Annahme (Setzung, Sumtion) einer Wirklichkeit oder Möglichkeit von Seiten des Redenden. Ueber Wirklichkeit und Möglichkeit gibt r allein, an und für ſich keine Andeutung, ſo wenig als über die Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft, ſondern ob eine Handlung oder Begebenheit von dem Redenden als wirklich oder bloß möglich, ob ſie als ſchon vergangen, als gegenwärtig oder zukünftig gedacht werde, dieſes wird durch den betreffenden Modus und durch das entſprechende Tennhus bezeichnet Wir können unn unſere obige Erklärung näher dahin abgeben:

lr in Verbindung mit dem Indicativ der hiſtoriſchen Tempora bezeichnet die durch die Umſtände bedingte Annahme, daß eine Handlung oder Begebenheit ſtattfindet oder ſtattgefunden hat, und zwar wird die Handlung oder Begebenheit als ſich entwickelnd, daher dauernd und ſich wiederholend gedacht, ſo ſteht das Imperfectum; wird ſie als geſchloſſen, daher als momentan und einzeln aufgefaßt, ſo wird der Aoriſt geſetzt, und ſoll ſie als vollendet in der Vergangen⸗ heit erſcheinen, ſo wird das Plusquamperfectum angewandt.

Ar mit dem Indicativ der Haupttempora bezeichnet die bedingte Annahme, daß eine Handlung geſchieht(Präſens) oder geſchehen wird(Futurum).

le mit dem Conjunctiv bezeichnet die Annahme, daß Etwas unter einer gewiſſen Vorausſetzung der Verwirklichung zuſtrebe.

A mit dem Optativ bezeichnet die ſubjective Behauptung, daß eine Handlung unter Umſtänden möglich ſei oder ſich verwirklichen könne.

Gehen wir nun zur Beſprechung der hypothetiſchen Sätze ſelber über, ſo werden wir uns, da der uns zur Verfügung geſtellte Raum bereits überſchritten iſt, etwas kürzer faſſen müſſen. Die hypothetiſchen Sätze zerfallen in vier Claſſen. Es kann zur Bedingung gemacht werden:

1) eine Wirklichkeit. Es wird, ohne alles Intereſſe für das, was geſchieht, ein Fall als wirklich eintretend oder ſchon eingetreten gedacht; z. B.: Willſt du von Freunden geliebt werden, ſo mußt du ihnen Gutes erweiſen). Xen. Mem. II, 1, 28. Nicht alſo rechne es mir als Fehler an, wenn Philipp das Glück hatte, in der Schlacht den Sieg zu erringen ¹²⁵). Demosth. de corona. p. 292, 20. In dieſen beiden Beiſpielen werden Bedingung und die daraus abgeleitete Folge rein objectiv, ohne alles und jedes Intereſſe des Redenden für das Wollen oder Nichtwollen, für das Gelingen oder Nichtgelingen, zuſammengeſtellt. Welche Anſicht der Redende über die Wirklichkeit der Bedingung oder über die Wahrſcheinlichkeit der Folge hat, wird durch Nichts angedeutet, ſondern es wird die Wirklichkeit des Vorderſatzes bloß einfach angenommen, um die Bedingung zu bezeichnen, unter welcher die daraus gezogene Folgerung eintritt oder eintreten ſoll. Es ſteht dann in dem hypothetiſchen Vorderſatze ei mit dem Indicativ. In dem Nachſatze ſtehen die verſchiedenen Formen des unabhängigen Satzes, alſo entweder, was meiſtentheils der Fall iſt, der Indicativ, oder der Imperativ, oder, wie in dem oben angeführten zweiten Beiſpiele, der deſſen Stelle vertretende Con⸗ junctiv; es kann aber auch, um die Behauptung milder und zweifelhaft auszuſprechen, der Optativ

mit& geſetzt werden(Optativus urbanitatis). El ds zis τοdς olszu 80916 211GJ&, ôrceν 2ςοαη μνοπν ⁶σeιν sεπ 9010, Tivei* d⁶ας, Iraν uεσς m*ονσν druμυνννσόνονι, i 1cd e uae ar aoros wsiννrαeνέν, e d809

124) Ei la⁴ iAν ειει ες dyα*α, roug glaoug eueyerir4ov. 125) M) d rorro s dianuα 310 Sg, ei duνε,ν dirgg Tin dd Tw 2æαrs⁶ααν.