Aufsatz 
Von der Vollmacht der Apostel J. Chr. / von ... Dieterich
Entstehung
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aller apostolischen Predigt im Reiche Gottes und in den ihnen mitgegebenen Wundern kommt schon ein Stück des Himmelreichs in seinen Wirkungen in die Städte, in welche die Jünger gesandt wurden, streckt sich gleichsam der die Seelen bereitende Arm des Herrn in jene Gebiete hinein. In diesem Wort und Werk soll bezeugt werden, dass der Herr Christus nicht gekommen ist, Menschenseelen zu verderben, sondern zu erhal- ten(dενασκ ¼, dass des Menschen Sohn gekommen ist, zu suchen und selig zu machen (2ασσι das verloren ist ²). Verloren ist aber Alles durch die Sünde, durch welche Al- les in des Teufels Gewalt gerathen ist, wesshalb die Schrift ganz bestimmt auch also den Zweck der Erscheinung des Herrn beschreibt, dass er gekommen ist des Teufels Werke zu zerstören ³). Dies geschieht durch die Vergebung der Sünden, 4), welche auf Erden zu ertheilen des Menschen Sohn selbst in seiner Niedrigkeit Macht hatte Mt. 9, 6, durch welche die Creatur aus den Banden Satans gelöst und auf deren Grund sie wie- der in das wahrhaftige Leben gebunden und darin erhalten wird. Die positive Wir- kung solcher Vergebung der Sünden ist nach innen Aufhebung des Unfriedens im schuld- beladenen Gewissen, also Mittheilung des Friedens, welchen die Welt nicht geben kann, welchen nur der Herr gibt und den Seinen gelassen hat(Joh. 14, 27) nach aussen Aufhebung aller Unorduung und Verstörung, welche auch im natürlichen Leben durch Krankheit,

im vorjähr. Progr. p. 3 flg. aufgestellt und mit wenigen Strichen näher gereichnet ist, deutet der Herr selbst an in Luc. 22, 35 u. 36, woselbst v. 35 sich auf die vorläuſige Aussendung Mt. 10, 9 u. 10; Mr. 6, 8 u. 9; Luo 9, 3 bezieht, indem öre sicher durchalse, nicht, wie Luther hat, durchso oft zu übersetzen ist, im v. 36 aber durch d-³.Ʒ vv etc. der auch in ausserer Hinsicht ganz verschiedene Character der bevorstehenden definitiven Aussendung angedeutet wird. Eine Beziehung auf jene vorläufige Aussendung und eine Hinweisung auf die Verschiedenheit derselben von der deſinitiven sieht lfelferich(Predigten. Frkf. 1841) und nach ihm Stier(Reden des lerrn 2, p. 426) auch in Mt. 22, 3, wo unter deu 8S00XO5, welche ausgesandt werden els r. †⁴⁵ν. 22Eaa³

Johannes der Täufer mit seinem Rufe zum Messias und Bräutigam und an ihn geschlossen die seine Predigt vom vorhandenen llimmelreiche fortsetzenden Zwölfe und Siebzig auf ihrer ersten Sendung in die Städte Israels verstanden werden sollen. Das ³ο V. 4 kann dann allerdings nur so

14 gerechifertigt werden, dass die zweite Sendung mit den Jüngern an der Spitze als eine von jener mit Johannes dem Täufer als Mittelpunkt verschiedene angeschen wird.

481) Luc. 9, 56.) Luc. 19, 10. D 31α 2 67 ²) 1. Joh. 3, 8.

*¹) Calvin. comment. in N. T.(ed. Thioluck) p. 108: Christus 1uo evangelio nos ab acternae morti⸗ reatu liberans maledictionis HPEehes quibus tenemus consctrieti, durffe

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