Aufsatz 
Entwurf eines Lehrplans für den französischen Unterricht in Sexta, Quinta, Quarta im Anschluß an K. Kühns Lehrbücher : 2. Teil
Entstehung
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12. Ein Fürst, der in der Nähe von Paris einen schönen Garten hatte, schrieb über das Tor:Ich biete diesen Garten dem an, der völlig zufrieden ist.Ü Ein rcicher Geizhals, der diese Worte gelesen batte, begab sich schnell zum Fürsten. Er bat den Fürsten um den Garten, indem er sagte, er sei der zufriedenste aller Menschen. Gehen Sie weg! sagte der Fürst zu ihm,wenn Sie völlig zu- frieden wären, verlangten Sie meinen Garten nicht.

Zur Zusammenfassung auf S. 36.

13. Die Stadt ist größer als das Dorf. Sie hat mehrere Stadt- viertel und einige Vorstädte. Im Mittelpunkt der Stadt steht ge- wöhnlich das Rathaus. Es befinden sich in der Stadt auch Kirchen, Schulen, Gerichtsgebäude, Theater, Krankenhäuser und Kasernen. Dic öffentlichen Plätze sind mit schönen Standbildern geschmückt. Diese Standbilder stellen Fürsten, Feldherrn und große Künstler dar. Die reichen Leute wohnen nicht das ganze Jahr in der Stadt. Im Sommer, wenn es heiß ist, gehen sie aufs Land. Während der schönen Jahreszeit ist das Leben angenehmer auf dem Land als in der Stadt.

14. In unserm Dorfe befindet sich eine alte Kirche, die einen großen Turm mit einer Turmuhr hat. Diese Kirche steht nicht weit von unserm Hause. Von meinem Fenster aus sehe ich das Zifferblatt dieser Uhr, und alle Viertelstunden höre ich die Glocke schlagen. Die Uhr hat ein großes, weißes Zifferblatt, wo die Stunden in schwarzen Ziffern bezcichnet sind. Zwei Zeiger geben die Zeit an. Es gibt Turmuhren, die nur die Stunden schlagen. Aber die Uhr unseres Kirchturms ist besser, sie schlägt dic Viertelstunden.

15.

In einem kleinen Dorfe lebte ein armer Bauer mit seinen beiden Söhnen. Wilhelm, der ältere, war 10 Jahre alt, Hans, der jüngere, war 8 Jahre alt. An einem Wintertage waren die beiden Kinder in den Wald gegangen und hatten dürre Zweige aufgelesen.