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Diejenigen Realſchüler, welche ſich dem Lehrfache widmen wollen, erhalten in 6 wöchentlichen Stunden Unterricht in der Muſik(Harmonielehre, Geige, Klavier⸗ und Orgelſpiel).
Nachträgliche Bemerkungen. A. Turnunterricht. Dieſer iſt wöchentlich in 3—4 Stunden von dem Herrn Rector Köyler er⸗ theilt worden..„ B. Arbeitsſtunde. Da zu wenige Schüler zur Theilnahme angemeldet wurden, ſo hat dieſelbe wieder wegfallen müſſen. C. Verzeichniß der für die Schüler der drei oberen Claſſen aufgegebenen Themata
der lateiniſchen und deutſchen Aufſätze.—
I. Prima.
1. a. 1. Res a Friderico Magno gestae breviter exponantur. 2. Calamitas virtutis occasio est(Chria). 3. Insignia quaedam apud veteres amicorum paria laudentur. 4. Graecia capta ferum victorem cepit et artes intulit agresti Latio(Abiturientenarbeit). b. 1. Quibus artibus Romani omnes mutationes supera- verint. 3. Res ab Atheniensibus et Lacedaemoniis ad Pylum gestae exponantur. 3. Quibus rebus aut laudandis aut vituperandis homines ad studium litterarum incitentur. 4. Quid virtus et sapientia possit, utile proposuit nobis exemplar Ulixen. Hor. Epp.(Abiturientenarbeit).
2. a. 1. Was entbehrt der Jüngling, der die alten Schriftſteller nicht kennt? 2. Metriſche üÜber⸗ ſetzung der bei Cic. Tusc. dispp. I. II., S u. 9 vorkommenden Verſe in 6füßige Jamben. 2. Die Macht der Poeſie(5füßige Trochäen). 4. Der Fleiß(Claſſenarbeit). 5. Mein Beruf(Brief). 6. Luſt und Liebe ſind die Fittiche zu großen Thaten(Göthe's Iph.) 7. Aequam memento rebus in arduis servare mentem(Abi⸗ turientenarbeit). b. 1. Einige Gründe, die uns die Iphigenie Göthe's empfehlen. 2. Die Macht der Be⸗ redtſamkeit. 3. Der Werth der religiöſen Erkenntniß(Claſſenarbeit). 4. Italien ſonſt und jetzt. 5. Wo⸗ durch beweiſt der Schüler gegen die Anſtalt, die ihn bildet, ſeine Dankbarkeit. 6. Göthe'’s und Schiller's Jugend, vergleichend nebeneinandergeſtellt. 7. Wäre es gut, wenn der Menſch ſein Schickſal vorher wüßte?
(Abiturientenarbeit.)
II. Secunda.
a. 1. Was ruft uns der Herbſt zu? 2. Historia est testis temporum, lux veritatis, vita memoriae, ma- gistra vitae, nuncia vetustatis(Cic.). 3. Die Belagerung Sagunts(nach Liv. 21, 1—15). 4. Haben kleinere Staaten Vorzüge vor größeren? 5. Rede Hannibals an ſeine Truppen nach dem übergange über die Alpen; frei nach Liv. 21, 43— 45. b. 1. Gefahren und Segen eines Fluſſes. 2. Die Rede ein Schwert. 3. In welchen Eigenſchaften ſollen wir dem Apoſtel Paulus gleich zu werden ſuchen? 4. Warum gehen ſo viele unſerer Hoffnungen nicht in Erfüllung? 5. An's Vaterland, ans theure, ſchließ dich an; das halte feſt mit deinem ganzen Herzen.
Ober⸗Tertia.
a. 1. Jäger und Fiſcher, eine Vergleichung. 2. Geiſtlicher und Arzt, eine Vergleichung. 3. Beweg⸗ gründe zum Fleiße. 4. Neujahrsgratulanten. 5. Warum ſind die Menſchen oft gegen die Fehler am ſtrengſten, welche ſie ſelbſt an ſich haben? 6. Man lebt nur einmal in der Welt. 7. Brief an einen Oheim: Dank für ein Geſchenk. 8. Schilderung des Winters. b. 1. Brief an einen Freund, ihn tröſtend wegen einer ihm widerfahrenen Verläumdung. 2. Frühling und Herbſt, eine entgegenſtellende Vergleichung. 3. über die Mittel, ſich gegen den Schaden der Thiere zu ſchützen. 4. Schilderung der Reiſe nach Wilhelmshöhe bei Caſſel. 5. Ehret das Alter. 6. Wald und Feld, eine vergleichende Entgegenſtellung. 7. Meine Freuden in dieſen Brunnenferien. 8. Auf Regen folgt Sonnenſchein.


