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wie aus Säuren und Metallen. Spaltung der Salze. Alkalimetrie und Acidimetrie. Die wichtigſten Salze, Oxyde, Säuren und deren Gewinnung im Großen. Die älteren Anſichten in der Chemie. Nach Arendt's Lehrbuch.
Geometriſches Zeichnen, 2 St., Diehl: Darſtellende Geometrie: Projectionen von Punkten, geraden Linien; convergente und parallele Linien; ſich kreuzende Linien; Schnitt von Ebenen mit Linien; Ebenen mit Ebenen: Umlegen und Zurückführen der Ebene; begrenzte Figuren.
Zweite Claſſe.
Der Curſus der Realklaſſe iſt einjährig; der Curſus der Gymnaſialabtheilung ein⸗ bis zweijährig. Ordinarius: Reallehrer Dr. Diehl.
Religionslehre, a. evangeliſche, 2 St., bis Anfang Mai Bennighof, dann Wecker⸗ ling N..: Das Leben Jeſu nach den Evangelien; genauere Betrachtung der Reden Jeſu bei den Synoptikern und im Anſchluß daran Beſprechung der wichtigſten Stücke aus der Glaubens⸗ und Sitten⸗ lehre. Aus„Schwabe's geiſtlichem Liederbuche“ wurde eine Anzahl Lieder erklärt und memorirt.
b. katholiſche, 2 St., Götz: Combinirt mit Cl. l.
c. israelitiſche, 2 St. Rothſchild: Combinirt mit Cl. J.
Deutſch, 3. St., Weckerling l: Die deutſche Lectüre wurde zum Theil in Beziehung zum Unterricht in der Geſchichte geſetzt, es wurden in Dr. David Müller's Geſchichte des deutſchen Volkes die entſprechenden cultur⸗ und literarhiſtoriſchen Abſchnitte geleſen und zum Theil mündlich erweitert; in Wagner's poetiſcher Geſchichte der Deutſchen wurde eine größere Zahl von Gedichten geleſen und er⸗ klärt, zum Theil memorirt. Die einzelnen Gedichte wurden benutzt, um mit den Hauptarten der Poeſie, beſonders aber mit den Eigenthümlichkeiten und Formen der erzählenden Poeſie bekannt zu machen. Außerdem wurde Göthe's Bearbeitung des Reinecke Fuchs geleſen, erklärt und frei wieder erzählt. Im Anſchluß daran wurden die Unterſchiede ven Thierepos und Thierfabel und das Weſen beider, ſowie die Entſtehung des Reinecke Fuchs bis zur Lübecker Ausgabe 1498 durchgegangen. Alle 3 Wochen ein Aufſatz. 3 Kranzöſich, 3 St,, Heiß: Lectüre: 5 Abſchnitte aus Rollin's„Hommes illustres do pantiquité“; mehrere Stücke aus Lüdecking's Leſebuch. Mündliche Wiedergabe des Geleſenen. Grammatik nach Plötz, Lection 31— 56. Formenlehre des Adjectivs und des Adverbs; das Zahlwort; die Präpoſition; Gebrauch der Zeiten und Moden. Die franzöſiſchen Uebungsſtücke wurden mündlich, die deutſchen mündlich und ſchriftlich überſetzt. Extemporalien.
Geſchichte, 2 St., Weckerling l: Geſchichte des deutſchen Volkes vom Kaiſer Lothar bis zum Ende des ſpaniſchen Erbfolgekrieges nach David Müllers Geſchichte. In der neueren Geſchichte wurde das Nothwendigſte aus der franzöſiſchen und engliſchen Geſchichte mündlich durchgenommen.
Geographie, 2 St., Schwabe: Die Geographie von Deutſchland wurde nach Daniel's Leitfaden Buch IV. durchgegangen und gelernt.
Algebra, 2 St., Diehl: Gleichungen des 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Aus⸗ ziehen der Quadrat⸗ und Kubikwurzel. Gleichungen des 2. Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Zahlreiche Aufgaben zur Bildung der Gleichungen. 4
Geometrie, 2 St., Diehl: Von dem Flächeninhalt der Figuren. Proportionalität gerader Linien. Aehnlichkeit der Dreiecke. Proportionalität der geraden Linien am Kreiſe. Berechnung der Seiten regulärer Polygone und Quadratur des Kreiſes. Aufgaben aus der algebraiſchen Geometrie.— Nach dem Lehrbuch von Kambly von§ 111 bis zu Ende.
Phyſik, 2 St., Schwabe: Die allgemeinen Eigenſchaften der Körper, Zuſammenſetzung und Zerlegung der Kräfte, die Lehre vom Schwerpunkt, vom Hebel, von der Wage, von der Rolle, vom


