Aufsatz 
Über das Historische und Unterrichtliche der Anstalt, mit besonderer Beziehung auf den Sprachunterricht
Entstehung
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und vierten Fall haben, zum Verſtaͤndniß der Sprachformen Muſterſätze daruber aufgeſtellt und zur Selbſtbethaͤtigung und Einikbung dem Schuͤler dann Fragen mit Woran? Worauf? Worin? Wo? Woraus? Womit? Woher? Wohin? vorgelegt. Dieſen Uebungen reihen ſich dann die hierher paſſenden Nebenwoͤrter zur Einfuͤhrung in das Verſtaͤndniß neuer Sprachformen, ſodie die Praͤpoſitio⸗ nen mit dem zweiten Falle an.

Gegenſtaͤnde werden dann verglichen, um damit die Steig gerung der Eigen⸗ ſchaftswoͤrter einzuleiten und zu uͤben. Zum Zweck dienen folgende Sprachfor⸗ men: der Ball iſt rund, die Kugel iſt auch rund, der Ball und die Kugel ſins gleich rund, ſie ſind aͤhnlich; der Baum iſt hoch; der Buſch iſt niedrig; der Baum und der Strauch ſind verſchieden; das Eis iſt ſo glatt, als das Glas; der Tiſch iſt nicht ſo klein, als der Stuhk; der Stuhl iſt kleiner, als der Tiſch; der Hut iſt leicht, das Buch iſt leichter, die Feder iſt am leichteſten; das Schaf iſt ein groͤßeres Thier, als die Katze; der Elephant iſt das groͤßte Landthier. Es verſteht ſich uͤbrigens von ſelbſt, daß dieſe Vergleichungen durch zweckdienliche Bilder oder wo moͤglich durch wirkliche Gegenſtaͤnde gehoͤrig zur Anſchauung kommen muͤſſen, ohne welche der Unterricht durchaus fruchtlos und dem Taub⸗ ſtummen unverſtaͤndlich ſein wuͤrde. Im Verlaufe des Unterrichts werden dann gelegenheitlich alle gewoͤhnlichen Satzformen uͤber die Steigerung gegeben und eingeuͤbt. Hierauf laſſen wir den Unterricht uͤber die perſoͤnlichen Fuͤrwoͤrter folgen, die dem Taubſtummen durch unmittelbare Veranſchaulichung und Verſinn⸗ lichung an den Schuͤlern ſelbſt ohne beſondere Schwierigkeit erklaͤrt werden koͤn⸗ nen, z. B. Wilhelm ſchreibt= ich ſchreibe; Auguſt ſchreibt= du ſchreibſt; Karl zeichnet= er zeichnet; Emma ſtrickt= ſie ſtrickt; Wilhelm, Auguſt, Karl, Emma lernen wir lernen; Auguſt, Karl, Emma ſchreiben= ihr ſchreibet; Adolph, Guſtav, Sophie leſen= ſie leſen; das Kind ſpielt= es ſpielt ꝛc. Durch vieie ſolcher und ähnlicher Beiſpiele, dann Uebungen in bejahenden und verneinenden Fragen und Antworten, wird der Anſchanungs⸗ und Bildungskreis⸗ erweitert, die Uebung auf alle hier thunliche Faͤlle angewandt, ausgedehnt, ver⸗ mannigfaltigt und die Sache ſelbſt den Schuͤlern faßlich und deutlich. Nach ge⸗ böriger Einuͤbung de⸗ Opigen folgen zur Einfuͤhrung in das Verſtaͤndniß nener