Aufsatz 
Einleitung zur Geschichte der vier Grafen von Nassau auf dem Erzstuhle von Mainz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

30

in ſtreng ſyſte matiſcher Weiſe nach Fürnrohr und Leunis. 2 St.!

IV. Cl Einleitung in die Botanik. Das Linne'ſche Syſtem. Morphologie. Beſtimmung vieler Pflanzen nach Fürnrohr und Curié. Das Weſentlichſte aus der Mine⸗ ralogie, beſonders die Kryſtallſyſteme. 2 St.

III. Cl. Beſtimmung vieler Pflanzen nach Curisé. Elementarergane. Das Wichtigſte über die natürlichen Syſteme. Familien. Pbyſik: Die allgemeinen Eigenſchaften der Körper. Die Lehre vom Magnetismus nach Koppe(§. 1 22 und§. 104 106). 2 St.:

II. Cl. Die Lehre von der Electricität und der Wärme.

2 St. Krebs. I. Cl. Aſtronomiſche Geographie. Chemie. 2 St. Eickemeyer. 4) Geographie. VII. Cl. Nach Bellinger. Allgemeine Vorkennt⸗

niſſe; Land und Meer mit ihren Theilen; phpyſikaliſche Beſchaffenheit der Oberfläche des Feſtlandes. 3 St. VI. Cl. Specielle Beſchreibung der außereuropäiſchen Erdtheile nach Daniel's Lehrbuch; Kartenzeichnen. 3 St. Decku. V. Cl. Phyſikaliſche und politiſche Geographie von Europa mit Ausſchluß von Deutſchlaud. Uebungen im Kartenzeichnen. 3 St. Hetzel. IV. Cl. Deutſchland, insbeſondere Naſſau; Belgien, Holland, Schweiz, Dänemark. 2 St. Deutſchmann.

5) Geſchichte.

VII. Cl. Biographien, vorzugsweiſe aus der griechiſchen Geſchichte nach Schwartz Handb. I. 2 St. Hetzel.

VI. Cl. Biographien aus der Geſchichte des Mittel⸗ alters von Theodorich d. Gr. bis auf Rudolf von Habsb. nach Schwartz II. 2 St.

V. Cl. Orientaliſche, griechiſche und römiſche Geſchichte bis zu den Gracchen nach Pütz I. 2 St. Walter.

IV. Cl. Das Mittelalter nach Pütz II. 2 St.

III. Cl. Die neuere Geſchichte bis zur Gründung des deutſchen Bundes. 2 St., nach Pütz III. Colombel.

II. Cl. Geſchichte der Griechen vom Ende der Perſer⸗ kriege an; die Macedonier; die Römer, mit beſonderer Berückſichtigung auf die Entwicklung ihrer Staatsverfaſſung,

bis zum Ende des K. Auguſtus. 2 St. Hetzel. I. Cl. Neuere Geſchichte nach Pütz, bis zum zweiten Pariſer Frieden. 3 St. Schwartz.

6) Akademiſche Hodegetik.

I. Cl. Nach einer Einleitung über das Weſen, die Geſchichte und die Einrichtung der deutſchen Univerſitäten. hodegetiſch⸗paränetiſche Vorträge über die Einrichtung des alademiſchen Studiums und Lebeus. 1 St.(im Winter.)

Schwartz.

Charakteriſtik der hauptſächlichſten natürlichen

C. Kunſtübungen.

1) Schönſchreiben.

VII. Cl. Einübung der deutſchen und lateiniſchen Al⸗ phabete. Auwendung der eingeübten Buchſtaben in Wörtern und Sätzen. 2 St.

VI. Cl. Fortgeſetzte Uebungen im Schönſchreiben in deutſcher und lateiniſcher Schrift. 2 St.

V. Cl. Wie in Cl. VI; außerdem Uebungen im Frac⸗ turſchreiben. 2 St.. Decku.

2) Zeichnen.

VII. Cl. Uebungen im Nachzeichnen gerader und ge⸗ bogener Linien, Winkel und ſymmetriſcher Figuren, Pflanzen⸗ formen, leichter Ornamente u. dgl., die in größerem Maß⸗ ſtabe auf der Wandtafel vorgezeichnet wurden. Ein⸗ theilung und Zeichnung des menſchlichen Kopfs. 2 St. VI. Cl. Landſchaftliche Anfangsgründe; Fortſetzung des Kopfzeichnens; Anfänge im Schattiren. 2 St.

V. Cl. Fortſetzung der bisherigen Uebungen; Zeichnen des menſchlichen Körpers. Anfangsgründe des perſpectivi⸗ ſchen Zeichnens. 2 St.

IV. Cl. Fortſetzung, beſonders des Figurenzeichnens. Größere Schattirungen. Fortſetzung des perſpectiviſchen Zeichnens und Ausdehunung desſelben auf die Darſtellung innerer Räumlichkeiten. Das Nothwendigſte aus der Schattenlehre. 2 St. Zeichenlehrer Diefenbach.

3) Geſangübungen.

VII.& VI. Cl. Elementargeſangübungen in Verbin⸗ dung mit der entſprechenden Theorie; ein⸗ und zweiſtim⸗ mige Lieder, nach Anthes. 2 St. Einübung der beiden Sängerchöre. 2 St. Decku.

D. Körperübungen.

Die körperlichen Uebungen wurden im verfloſſenen Schuljahre auch auf das militäriſche Exercieren ausgedehnt, zu welchem Zwecke Herzogliches Kriegsdepartement dem Gymnaſium fünfzig Gewehre leihweiſe zu überlaſſen die Gewogenheit gehabt hatte. Um in dieſen Uebungen einen günſtigen Erfolg möglichſt zu ſichern, wurde das gewöhn⸗ liche Turnen vorläufig faſt ganz ausgeſetzt und in den Abendſtunden das militäriſche Exercitium durch den Gym⸗ naſialpedellen Keßler, der ſich zur Leitung desſelben durch vieljährige Dienſte als Sergeant die erforderliche Befähi⸗ gung erworben hatte, in Gegenwart des Directors vorge⸗ nommen. Die Schüler der Oberclaſſen exercierten in ve⸗ ſonderen Stunden, theils im Freien, theils, wenn das Wetter ungünſtig war, in den geräumigen Gängen des Gymnaſialgebäudes, mit dem Gewehre, die Schuler der Unterclaſſen in den gewöhnlichen Turnſtunden ohne Ge⸗ wehr und ſpäter wurden, als beide Abtheilungen hinreichend eingeübt waren, gemeinſchaftliche Uebungsmärſche vorge⸗