Aufsatz 
Der Kampf des Erzbischofs Gerlach von Nassau mit Heinrich von Virneburg um das Erzstift Mainz.
(Fortsetz. d. Progr. v. 1861.)
Entstehung
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II. Cl. Die Lehre vom Schall und Licht nach Koppe. 2 St. Leyendecker. I. Cl. Mechanik. Eickemeyer.

4. Geographie.

VII. Cl. Vorkenntniſſe aus der Welt⸗ und Erdbeſchrei⸗ bung, Land und Meer mit ihren Theilen; phyſikaliſche Beſchaffenheit der Oberfläche des Feſtlandes. Die Seen, Flüſſe, Gebirge, Hochebenen und Tiefebenen der 5 Erd⸗ theile, nach Bellinger's Leitfaden. 3 St.

VI. Cl. Specielle Beſchreibung von Aſien, Afrika, Amerika und Auſtralien nach Daniel's Lehrbuch; Karten⸗ zeichnen. 3 St. Decku.

V. Cl. Die europäiſchen Länder mit Ausſchluß Deutſch⸗ lands, nach Daniel. 2 St. Deutſchmann.

IV. Cl. Phyſiikaliſche und politiſche Beſchreibung der deutſchen Bundesſtaaten nach Daniel; etwas ausführlicher wurde das Herzogthum Naſſau behandelt. 2 St.

Hetzel. 5. Geſchichte.

VII. Cl. Biographien aus der griechiſchen und rö⸗ miſchen Geſchichte nach Schwartz Handb. I. 2 St.

VI. Cl. Biographien aus der mittleren und neueren Geſchichte bis Friedrich d. Gr. nach Schwartz II. 2 St.

Decku.

V. Cl. Die Israeliten, Aſſyrier, Babylonier, Meder, Perſer, Aegypter; die Griechen und Macedonier; die Rö⸗ mer bis zu den puniſchen Kriegen, nach Pütz I. 2 St.

Walter.

IV. Cl. Mittelalter nach Pütz II. 2 St.

Hetzel.

III. Cl. Geſchichte der neueren und neueſten Zeit von den großen Entdeckungen am Ende des fünfzehnten Jahr⸗ bunderts bis zur Gründung des deutſchen Bundes, nach Pütz III. 2 St. Colombel.

II. Cl. Das Alterthum: die Israeliten, Juden, Aſſy⸗ rier, Babylonier, Meder, Perſer und Aegypter; die Griechen bis zur Schlacht bei Chäronea, nach Pütz I. 2 St.

Hetzel. Geſchichte des Mittelalters, nach Pütz II. Schwartz.

C. Runſtühungen.

1. Schönſchreiben.

VII. Cl. Einübung der deutſchen und lateiniſchen Alphabete, Anwendung der eingeübten Buchſtaben in Wör⸗ tern und Sätzen. 2 St.

VI. Cl. Weiter fortgeſetzte Uebungen in deutſcher und lateiniſcher Schrift. 2 St.

V. Cl. Wie in Claſſe VI; außerdem Uebungen im Frakturſchreiben. 2 St. Decku

2. Zeichnen. VII. Cl. Anfangsgründe durch Nachzeichnen grader

I. Cl.

und gebogener Linien, Winkel und ſymmetriſcher Figuren, Pflanzenformen u. dgl., die in größerem Maßſtabe auf die Wandtafel vorgezeichnet wurden. Eintbeilung und Zeich⸗ nung des menſchlichen Kopfes. 2 St.

VI. Cl. Landſchaftliche Anfangsgründe; Fortſetzung des Kopfzeichnens. 2 St.

V. Cl. Fortſetzung der bisherigen Uebungen; Anfänge im Schattiren. 1 St. Anfangsgründe des perſpec⸗ tiviſchen Zeichnens. 1 St.

IV. Cl. Fortſetzung; Zeichnen menſchlicher Figuren und Thiere; größere Schattirungen. 1 St. Fortſetzung des perſpectiviſchen Zeichnens. 1 St.

Zeichenlehrer Diefenbach.

3. Geſangübungen.

VII& VI. Cl. Elementargeſangübungen in Verbin⸗ dung mit der entſprechenden Theorie; ein⸗ und zweiſtim⸗ mige Lieder nebſt Choralſätzen nach Anthes Geſang⸗ ſchule. 2 St.

Einübung der beiden Sängerchöre. 2 St.

Decku.

D. Rörperübungen.

Die Turnübungen, deren Leitung mit dem neuen Schuljahre Collaborator Leyendecker übernahm, wurden in Verbindung mit Marſchirübungen und Gewehrexer⸗ ciren zweimal wöchentlich betrieben, und überdies in den ſpäteren Abendſtunden beſondere gymuaſtiſche Uebungen vorzugsweiſe mit ſolchen Schülern, welche ſich zu Vor⸗ turnern ausbilden wollten, vorgenommen und Jugendſpiele eingeübt. Vor dem Beginne jeder Turnſtunde verſam⸗ melten ſich die Schüler in der Aula, wo unter Flügel⸗ begleitung durch den Oberſecundaner Wilbelm Kunſt die für das Gymnaſium herausgegebenen vaterländiſchen Lieder eingeübt wurden, und jede Turnſtunde wurde mit einem dieſer Lieder beſchloſſen. Das militäriſche Exerciren, mit welchem Uebungsmärſche verbunden wurden, leitete auch in dem verfloſſenen Schuljahre der Gymnaſialpedell Keßler. Während des Winterſemeſters wurden, ebenfalls unter Leitung des Collaborators Leyendecker, in dem Turn⸗ ſaale des Gymnaſiums mit den Schülern aller Claſſen, mit Ausnahme der Septima, deren Schüler für das

Zimmerturnen weniger geeignet ſchienen, nach Beendigung

des Nachmittagsunterrichts Turnübungen vorgenommen, von welchem jedoch diejenigen Schüler, welche an dem im Winterſemeſter eingerichteten Tanzcurſus theilnahmen, dis⸗ penſirt waren. Der Turnlehrer iſt in allen Turnſtunden bei der Beaufſichtigung der Schüler durch einen Lehrer des Gymnaſiums nnterſtützt worden. Der erſt in den letzten Jahren hergeſtellte und neu eingerichtete Turnplatz bedarf, nachdem er im vorigen Frühjahre außer anderen Vorrichtungen auch ein neues Hochgerüſte erhalten hat, nur noch einiger weniger zur vollſtändigen Betreibung der

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