Aufsatz 
Einbildungskraft und Wille im Dienste der Formung des Menschen
Entstehung
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V. Freistellen.

Vom Kuratorium der höheren Schulen waren je 9 Schülern eine ganze Freistelle und je 4 Schülern halbe Freistellen gewährt.

VI. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.

Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von Seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Herren Klassenlehrer die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Schüler rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halb- jahres durch Anschlag auf dem Flur, sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Aus- künfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Herren Fachlehrern und Klassenlehrern in Verbindung zu treten und ferner diese Verbindung nicht erst in den letzten Wochen vor der Versetzung zu suchen, sondern vielmehr während des ganzen Schuljahres zu pflegen.

Die Sprechstunden des Direktors sind Dienstag, Donnerstag und Freitag von 12 1 Uhr.

Die Mitteilungen, die von der Schule an die Eltern gelangen, wollen diese, mit ihrer Unterschrift versehen, gefälligst umgehend zurückgehen lassen. Da sich mehrfach Eltern verwundert darüber ausgesprochen haben, daß solche Benachrichtigungen von der Schule nicht öfters an sie gekommen seien, so wird ausdrücklich darauf aufmerksam ge- macht, daß nach dem Wunsche der Behörde von diesem Mittel nur Gebrauch gemacht wird, wenn es ganz unerläßlich erscheint. Das Verlangen danach wird auch ohne Zweifel mehr und mehr schwinden, je reger sich der persönliche Verkehr zwischen Schule und Haus gestaltet, der durch jene Einrichtung regelmässiger Sprechstunden nicht nur ermöglicht, sondern auch gefördert werden sollte.

Die Diensträume der städtischen Schulbehörden befinden sich im Nordbau des Rathauses.

Durch die Verlegung des Konfirmandenunterrichts auf den Nachmittag ist eine grössere Freiheit in der Wahl des Zeitpunktes für die Konfirmation gegeben. Wir müssen trotzdem bitten, daß die Schüler während des Aufenthaltes in der Untersekunda nicht den