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Möchte die hierdurch dem Lehrercollegium verursachte grössere Mühewaltung auch dazu beitragen, dass die Zeugnisse der Schüler von deren Eltern in ihrer Wichtigkeit erkannt werden und die nöthige Berücksichtigung bei denselben finden.
Für den Zeichenunterricht bestand auch in diesem Cursus die Einrichtung, dass solche Schüler, denen für ihren künftigen Beruf die? obligatorischen Zeichenstunden wöchentlich nicht hinreichend erschienen, noch den am Mittwoch resp. Sonnabend Nach- mittag von 2—4 Uhr ertheilten facultativen Zeichenunterricht besuchen konnten. Solches geschah von folgenden Schülern:
II. 15. Heinr. Schmidt. 31. Klag. 47. Toh. Schneider. 7. narn. 16 S neii,an, 37. Tr 72, 5, Pne,, ,9; 17. Curl Dauber. 333. Wieber. Georg Matthäd. 2. See. 54. Jammer. 50. Grossenbach. III IV. 55. Raabe. 51. W. Claus. 18. F. Heuser. 5,2. Diedrich. 3. Gust. Weintraut. 19. Berger V. 53. Schuls. 4. Wenk. 20. Pfusch. 36. Wich. VI. 5. Wilh. Spörhase. 21. Sachs. 57. Brauer. 54. Küllmer. 6. Ladio. Heuser. 22. Gies. 58. C. Heuser 55. J. Fahrenkamp. 7. Lederer. 23. C. Spörhase. 39. Conrad. 56. Nicolai. 8. Klee. 24. J. Schmiclt. 40. Korell 57. Harms. 9. Seil. 25. Brühl 41. Schirrmeister. 58. L. Malthüi. 10. Gust. Weintraut. 26. Rothschild. 4 2. Ferd. Bang. 59. Traute. I1. Fladung. 27. H. Mütsze. 43. Christ. Bang. 60. Mechel. 1,2. Feitter. 4 28. H. Sohmidt. 44. Heinr. ELucker. 61. Hering. 15. Christ. Dauber. 29. Ammenhäuser. 45. Greij. 6,2. Fiege. 14. Naud. Siehe. 50. Wöllenstein. 46. Heinr. Schneider. 6. Graulich.
Auch die Confirmanden, welche wegen des Confirmanden-Unterrichts an dem Be- such der Zeichenstunden von 11— 12 Uhr vormittags gehindert waren, nahmen an diesem facultativen Unterricht im Zeichnen theil.
Endlich ist es nunmehr gelungen, einen Theil des Renthofes als Turnplatz für den Sommer zu gewinnen, und wäre es nun recht wünschenswerth, dass bis zum Eintritt der günstigen Witterung die Turngeräthe fertig aufgestellt wären.
Die Uebereinstimmung in dem Wirken der Lehrer, sowie in dem ganzen inneren Leben der Anstalt wurde wie in den früheren, so auch in dem eben verflossenen Jahre durch die Berathungen in den regelmässigen Conferenzen, sowie durch die Besprechungen bei dem täglichen collegialischen Zusammentreffen gefördert und erhalten. Zu Berathungen über den Unterricht im Deutschen fanden noch besondere Conferenzen statt.
Auch in diesem Schuljahre fand, wie seit dem 2. September des glorreichen Jahres 1870 es stets geschehen, zum Andenken an den unvergleichlichen Sieg jenes Tages und an die so bedeu- tenden Folgen ein Schulactus statt, bei welchem Declamationen und Gesang patriotischer Lieder abwechselten. Die Festrede hielt auch in diesem Jahre der Unterzeichnete und sprach über die Frage: Welche Forderungen stellt die Gedächtnisfcier des 2. September an uns und insbesondere an die Jugend. In gleicher Weise wurde auch am 20. März, der höchsterfreuliche Geburtstag Sr. Majestät unseres Kaisers und Königs, wie früher durch einen Schulactus gefeiert. Die Festrede hielt Herr College Leimbach und zwar über„die Mittel, mit welchen die Hohenzollern die innere Entwickelung ihres Staates gefördert haben.“.
Ein schon seit längerer Zeit ausgesprochener Wunsch einer grösseren Anzahl unserer Schüler, eine weitere Tour in den Taunus bezw. auf den Feldberg in der schönen Jahreszeit


