Aufsatz 
Das mittelenglische Gedicht "Stans puer ad mensam" und sein Verhältnis zu ähnlichen Erzeugnissen des 15. Jahrhunderts
Entstehung
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ständige Übereinstimmung mit B, so daß nur dieses beim Abdruck als Vorlage gedient haben kann. Die wenigen, meistens orthographischen Unterschiede sind entweder auf Rechnung des Abschreibers oder des Druckers zu setzen. Der ersten gedruckten Ausgabe folgten bald noch andere. Beweis dafür liefert uns ein in den Douce Fragmenten Nr. 5 vorhandenes Bruchstück. Dasselbe hat den Typus Nr. 6, ist ohne Datum und Namen und diente als Umschlag um ein Buch, von dem es aber wieder abgelöst und aufbewahrt wurde.(Vgl. Blades, Life and Typo- graphy etc.) Eine Abschrift des Fragments liegt mir ebenfalls vor. Es besteht aus 2 Blättern in Quart, fol. 1a ist blank, desgl. fol. 2 b, dagegen enthält 2a drei Stanzen, welche den Versen 337 357(St. 49 51) von C und somit auch von B fast wörtlich entsprechen. Ebenso bemerken wir Zeile 355 nach trouthe. pees. mercy. dieselben Punkte wie in B C. Dieser wiederholte Abdruck muß daher entweder von C oder von B erfolgt sein, indessen spricht die größere Wahrscheinlichkeit für B, denn während Caxton die Schlußworte von BHere endyth a lytyll treatyse called the boke of curtesy or litill John nicht gebraucht, statt dessen aberExplicit the book of curtesye setzt, stimmt das Bruchstück auch in dieser Beziehung mit B überein. Außerdem fügt es noch hinzu:enprynted att westmonster(fol 1b). Caxton hat diesen Abdruck nicht mehr besorgt, derselbe rührt vielmehr von dessen Gehilfen Wynkyn de Worde her, welcher ihn unmittelbar nach dem Tode seines Herrn( 1491) aber noch in dem Hause des berühmten Buchdruckers und mit den von ihm hinterlassenen Hilfsmitteln hergestellt haben mag.

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Berichtigung: Seite 7 Rhetorik für Rethorik.