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ſind; alſo„ſeine ſieben“; mit Homer 952 iſt der Begriff„Ge⸗ ſangsfürſt“ wohl auf die unverlierbarſte Weiſe zu verbinden; ebenſo wie mit der Entſtehung des Schweizerbundes 1308 der Name„Wilhelm Tell“ wobei man wohl im Jahrtauſend nicht irren kann. Auf dieſe Weiſe kann ſelbſt ein ſchwacher Schüler mehre Abſchnitte der Geſchichte in einer halben Stunde vollſtän⸗ dig ſeinem Gebächtniſſe ſich einprägen, und Niemand wird wohl behaupten, daß dazu das Hilfsmittel ebenſo ſchwer zu behalten ſei, wie die Sache ſelbſt, man wird aber zugeſtehen müſſen, daß ein Schüler, um ſich auf dieſe Weiſe geſchichtliche Data einzu⸗ prägen, die Geſchichte nach allen Seiten mit größter Aufmerk⸗ ſamkeit durcharbeiten muß, um das betreffende Schlagwort zu bilden, daß alſe hierdurch Verſtand, Witz und Aufmerkſamkeit auf höchſt wohlthäͤtige Weiſe angeregt werden und durchaus von keinem„Achten auf ſinnliche Aeußerlichkeiten“, wozu die Schüler durch die Mnemonik veranlaßt würden, die Rede ſein kann. Will man ſich Thatſachen der Reihe nach merken, ſo hat man dieſelben nur durch einfache Ideen⸗Aſſociation mit den ein für allemal feſtgeſtellten mnemoniſchen Zahlwörtern zu verbinden, die man ſich in einer Stunde vollſtändig einprägen kann. In ähn⸗ licher Weiſe wendet man die Mnemonik auf Geographie und auf einen Theil der Phyſtk, in etwas veränderter Geſtalt auf Natur⸗ kunde ꝛc. an. Steht es nun feſt, daß ein gutes und treues Gedächtniß, d. h. die Fähigkeit, gehabte Vorſtellungen jeder⸗ zeit willkürlich einzeln und insgeſammt in das Bewußtſein zurückrufen zu können, eine höchſt ſchäͤtzenswerthe Gabe iſt, daß aber dieſe Fähigkeit auf dem natürlichen Wege nur höchſt ſelten in gewünſchtem Maße erreicht wird, daß dem⸗ nach die Alten und Neuen mit Erfolg ſich ein künſtliches Ge⸗ dächtniß aneigneten: ſo iſt es nicht nur erlaubt, ſondern ſogar wegen der Anhäufung der Lehrſtoffe geboten, den Schülern der höheren Lehranſtalten ein ſolches Gedächtniß zu vermitteln. Die Stenographie anlangend, ſo iſt es weniger nöthig, de⸗ ren Einführung in Schulen mit vielen Gründen zu belegen; ihr Nutzen hat ſich ſchon vielfach im öffentlichen Leben bewaͤhrt, und dieſelbe iſt darum bereits ſchon in manchen Anſtalten als Lehrgegenſtand aufgeführt. Bedenkt man nur, daß ſich im 13., höchſtens 14. Jahre die Hand des Schülers vollſtändig indivi⸗ dualiſirt hat, daß von da an meiſtens dieſelbe durch anhalten⸗ des Diktandoſchreiben nur verſchlechtert wird, ſo kann ein Mit⸗ tel, das dieſes Uebel nicht allein verhütet, ſondern ſogar befähigt, weit mehr Gegebenes in derſelben Zeit mit Leichtigkeit niederzu⸗ ſchreiben, nur ein fuͤr Lehrer und Schuler erwünſchtes Aequivalent für die etwa ausfallenden zwei Schönſchreibſtunden wöchentlich


