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8. Andante cantabile....... 3.... Mozart Schulorchester..
9. Weihe-Sprüche von Vertretern der Flternschaft, der ehemaligen Schüler, der Freunde und Gönner der Schule.
10. Minuetto....... 3...... Dancla Schulorchester.
11. Lob GOottes. Schülerchor.
In der Weihe-Ansprache begründete der Direktor die Bedeutung einer Fahne für Schule und Schüler unter Hinweis auf die bedeutsame Entwicklung der Selek- tenschule, die unter dem 4. Mai 1925 von dem Minister als Progymnasium anerkannt wurde, und auf die Umwälzungen im deutschen Erziehungs- und Schulwesen. Die Fahne soll ein Sammelpunkt der ganzen Schulgemeinde sein, sie soll alle mit Selbstbewußtsein und Stolz auf Frankfurts älteste Schule, die im Jahre 1926 ihr 1050jähriges Bestehen feiern könne, erfüllen und die kommenden Schüler-Generationen zur festen Treue an ihre Schule mahnen. Um der Bedeutung der Fahne Ausdruck zu geben, sei sie als hervorragendes Kunstwerk geschaffen worden, dank der verständnisvollen Unterstützung durch die Eltern, Freunde und Gönner der Schule in Frankfurt und auswärts, nicht zuletzt auch durch das große Entgegenkommeh der ausführenden Künstler.
Sodann umriß der Redner die hohen Ziele der der modernen Schule gestellten Aufgaben, indem er hinwies, daß es letzte und höchste Aufgabe der Schüler-— Erziehung sei, die Jugend vorzubereiten auf lebendige Mitarbeit an der Lösung aller Gegenwartsprobleme, vor allem sie zu erziehen zu Kämpfern für den religiösen, sozialen und nationalen Frieden.
Führer und Leitstern in dem Streben und Arbeiten von Erziehern und Schü-— lern solle sein der höchste und unfehlbare Führer: Christus, dessen Namenszug die eine Seite der Standarte ziere, sowie der Bannerträger Christi: St. Michael, der Schirmherr des auserwählten Volkes im Alten Bunde, der Schutzherr des christlichen Volkes durch alle Jahrhunderte, der besondere Schutzpatron des deutschen Volkes.
Vertreter der ersten Abiturienten, der Eltern, der ehemaligen Schüler und der Freunde der Schule gaben der Standarte und der unter ihr versammelten Jugend ihre warmen Wünsche mit auf den Weg. 4.


