Aufsatz 
Die geognostischen Verhältnisse der Umgegend von Frankfurt a.M
Entstehung
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Dieſer Taunusſchiefer, zuweilen auch Quarzſchiefer, am beſten Sericitſchiefer genannt, iſt meiſt grünlichgrau, zuweilen röthlich, gelblich, auch weiß gefärbt. Die ſchieferigen Lager ſind dünn, glatt, fettig anzufühlen, aber deshalb doch kein Talkſchiefer, da die chemiſchen Unterſuchungen von Liſt gezeigt haben, daß die Silicate von Thonerde, Kali und Eiſenoxydul ſeine Hauptbeſtandtheile bilden, von Talkerde aber kaum 1 pCt. darin enthalten iſt. Am Mittelabhange des Ge⸗ birges finden ſich ſchon öfters Quarzgänge im Schiefer, mit Druſen von Bergkryſtallen(Falkenſtein, Cronberg). Weiter hinauf werden die Quarzgänge häufiger, ohne gerade die ſchieferige Textur zu ſtören; wie auch der Quarzfels auf dem Kamm noch zuweilen etwas, freilich nicht ſehr deutlich ſchieferig iſt. Derſelbe hat die gewöhnliche weißliche oder ſchmutzig gelbrothe Farbe des Quarzes, mit geringem Fett⸗ glanze, und bildet nicht allein in zuſammenhängender Maſſe den ganzen Kamm des Gebirges, ſondern findet ſich auch in zerſtreuten Blöcken(wie auf dem großen Feldberg). Man ſieht denſelben häufig in hieſiger Gegend zum Straßenbau verwenden, wofür er gewiß ein vortreffliches Material iſt.

Von ſonſtigen Geſteinen führt der Taunus auf ſeinem Abhange nach dem Main ſeltene Gänge von Schwerſpath, etwas Schwefelkies(Saalburg, Goldgrube) u. ſ. w.

Nach der Mainebene hin fällt das Gebirge ziemlich ſteil ab und wird ſchon von Oberurſel an vom Tertiärkalk über⸗ lagert; während es ſich nach der entgegengeſetzten Seite nur allmählich abdacht, und ſein Geſtein dort bald vom rheiniſchen Schiefer bedeckt wird.

Eruptive Geſteine.

Von den eruptiven oder plutoniſchen Geſteinen, d. h. ſolchen, die durch vulkaniſche Kräfte aus dem Innern der