Aufsatz 
Die Lehre und Verfassung der morgenländischen Kirche / von Thomas Bormann
Entstehung
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6. Geographie. Europa, nach dem vom Lehrer herausgegebenen Leitfaden. Kartenzeichnen. 2 St. Gegenbaur.

7. Arithmetik. Rückblick auf das Pensum der Sexta. Näheres über das Zahlensystem; die Fac- torenlehre; gemeine und Decimal-Bruchrechnung, nach dem Leitfaden von Gies. Zahlreiche Uebungsbei- spiele. 4 St. Becker.

8. Naturkunde. Die niederen Thiere, im Sommer: Beschreibung zahlreicher Insecten und Anord- nung derselben, im Winter: Spinnen, Kruster, Würmer und Weichthiere. 2 St. Becker.

Sexta.

Ordinarius: Gymnasialhülfslehrer Gegenbaur.

1. Lateinische Sprache. Mündliche und schriftliche Uebersetzungen aus dem Uebungsbuche von Spiess 1. Abth., unter Beziehung auf die Formenlehre nach Siberti's Grammatik bis Cap. 52. 7 Sl. Ge- genbaur.

2. Deutsche Sprache. Grammatik nach Kämper 1. Heſt. Schriftliche Uebungen. Lese- und Decla- mationsübungen nach Bach's Lesebuch. 3 St. Gegenbaur.

5. Religionslehre. a) kathol. Die biblische Geschichte des alten Bundes, nach Barthel, nebst den entsprechenden Abschnitten aus dem Katechismus. 2 St. Hahn. b) evangel. combinirt mit Ouinta.

4. Geschichte. Biographieen aus der alten Geschichte, nach Schwartz 1. Thl. 2 St. Schmittdiel.

5. Geographie. Allgemeine geographische Vorbegriffe. Allgemeine Beschreibung der Oceane und Continente, insbesondere Europa's, dann die Geographie Deutschlands nach dem vom Lehrer herausgege- benen Leitfaden. Kartenzeichnen. 2 St. Gegenbaur.

6. Arithmetik. Bezeichnung der Zahlen. Die vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und ein- fach benannten ganzen Zahlen. Zerlegen der Zahlen in ihre Factoren, Aufsuchen des grössten gemein- schafllichen Theilers und des kleinsten gemeinschaftlichen Vielfachen, nach dem Leitfaden von Gies. zanl⸗ reiche Uebungsbeispiele. 4 St. Schmittdiel.

7. Naturkunde. Beschreibung des äusseren und zum Theil auch des inneren Baues einzelner Thiere aus den vier ersten Classen des Thierreichs. 2 St. Becker.

II. Fertigkeiten.

1. Gesang. a) Sexta. Erklärung der Notenschrift im Allgemeinen; dynamische und rhythmische Uebungen im Besonderen. 1 St. b) Ouinta. Bildung der Dur- und Molltonleitern, nebst ihren Dreiklän- gen 1 St. In beiden Klassen wurden Thorbecke'stheoretisch-praktische Gesanglehre undder Sänger- hain von Erk und Greef 1. Heft dem Unterrichte zum Grunde gelegt. c) Classis selecta und zwar: a. Chor der Männerstimmen, welcher aus 54 geübteren Schülern der drei oberen Klassen bestand und schwierigere Gesänge, besonders Motetten und grössere Chöre, einübte, und 6. Gemischter Chor, zu wel- chem der Chor der Männerstimmen mit 44 geübteren Schülern der vier unteren Klassen, welche den Alt