Aufsatz 
Beitrag zur Kenntniss der Fische der unteren Maingegend / von Oskar Böttger
Entstehung
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zum Vorschein. Die grössten Stücke, die ich mass, hatten eine Länge von 180 Millimètres.

Flossenf.: D. 3/7 9, P. 1/15, V. 2/8, A. 3/16 20, C. 19. Bei 10 Stücken fand ich 3/16, bei 15 Stücken 3/17, bei 23 Stücken 3/18, bei 7 Stücken 3/19 und bei einem Stück 3/20 Strahlen in der Afterflosse; in der Rückenflosse zählte ich meist 3/8, nur zweimal 3/7 und ein einziges Mal 3/9 Strahlen.

Zahnf.: in den meisten Fällen 2,5 5,2, oft noch mit accessorischen Zähnen(z. B. häufig 2,5,(1)(2), 5,2); seltener 2,5 5,1 oder 2,5 4,2.

Von Otolithen fand ich drei Paar, ein Paar im Vorhof, zwei Paar im Sacke; die sagitta mehr nach innen und vorn liegend.

18) Alburnus bipunctatus L., Stronze(Strunz). Sehr häufig im Main. Untersucht wurden 104 Stück.

Die Stronze ist ein ruhiger, gefrässiger Fisch, der sich ziemlich leicht an das Springbrunnenaquarium gewöhnt. Der Rücken ist manch- mal schön braunroth gefärbt; die meist sehr ausgezeichnete Färbung der Seitenlinie fehlt in einzelnen Fällen gänzlich. Auch die Flossen sind öfters, mit Ausnahme der Afterflosse, an ihren Aussenseiten breit schwarz pigmentiert; die Afterflosse hat dann an ihrem unteren Vorderand ge- wöhnlich blos einen schwarzen Feck. Die grössten Exemplare von hier massen 126 und 130 Millimètres.

Flossenf.: D. 3/7 9, P. 1/14, V. 2/7 8, A. 3/13 18, C. 19. Bei 7 Stücken fand ich 3/13, bei 23 Stücken 3/14, bei 39 Stücken 3/15, bei 28 Stücken 3/16, bei 6 Stücken 3/17 und bei einem Stück 3/18 Strahlen in der Afterflosse; unter 66 Stücken zeigten 14 Stück 3/9, 50 Stück 3/8 und 2 Stück 3/7 Strahlen in der Rückenflosse.

Zahnf.: meist 2,5 4,2, oft mit accessorischen Zähnen 2,5,(0 1) (1 2), 4,2; je einmal fand ich 1,5 3,2; 1,5,(1)(1), 4,2; 2,5 5,2; 2,5 4,1; 2,5,(1)(1), 3,2.

Squ. 9/ ca. 47/4.

Von Otolithen fand ich 3 Paar in derselben Lage wie bei Alb. lucidus Heck.

19) Aspius rapaæ Ag., Raapfen. Soll nach Jäger(a. a. O. S. 239) im Main vorkommen; den hiesigen Fischern unbekannt.

20) Idus melanotus Heck., Orfe, Aland. Wird von Nau(Oekonom. Naturgesch. d. Fische von Mainz, 1787, I. HIft. S. 80) aus dem Main an- gegeben; den Fischern unsrer Gegend aus dem Main nicht bekannt. Wol nur beim Ausfegen oder Uebertreten des Rechneigrabens in Frankfurt im Main anzutreffen(Kretzer).

21) Scardinius ergthrophthalmus L., Rothfeder(Rothaug). Häufig im Main. 4 Stück untersucht.

Flossenf.: D. 3/8 9, A. 3/12.

Zahnf.: 3,5 5,3, oft mit accessorischen Zühnen 3,5,(3)(1), 5,3; einmal 3,5 5,2.

3 Paar Gehörsteine.

22) Leuciscus rutilus L., Plötze(Rothaug). Sehr häufig im Main; auch die var. rutiloides Selys nicht selten(Zahnf. meist 6 5). 11 Exem- plare untersucht.