— 25—
5. Franzöſiſche Sprache. Plötz Lect. 60 bis zum Schluſſe. Wiederholung über ſämtliche Gebiete der Formenlehre und Syntax nach Plötz. Synonymik. Auswendiglernen von Vocabeln. Lektüre: im Winter: Corneille, Cid; im Sommer: Montesquien, Considérations etc. I—V. Alle 14 Tage ein thome oder ein Extemporale. Blömer.
6. Hebrüiſche Sprache. Combiniert mit Ib: Repetition der Formenlehre; das Wichtigſte aus der Syntax. Geleſen wurde: Genesis cap. 1; 2; 3;— cap. 6, 9 bis cap. 8; cap. 22, 1—19, cap. 37; 40; cap. 41, 8— 12. Psalm 1, 2, 22, 24, 90, 100, 103. 2 St. Eyſert.
7. Geſchichte und Geographie. Geſchichte des Mittelalters bis zum 30jährigen Kriege. Geographiſche Repetitionen über Europa, Amerika und Afrika. 3 St. Im Winter Schmitz; im Sommer Dr. Wahle.
8. Mathematik. Löſung von Aufgaben nach Focke und Kraß, nebſt Repetitionen in allen vier Disciplinen. Alle vier Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 4 St. Prorector Breuer.
9. Phyfik. Im Winter⸗Semeſter mathematiſche Geographie; im Sommer⸗Semeſter comb. mit Ib. Lehre von der Wärme. 2 St. Prorector Breuer.
2. Unterprima. (Ordinarius: Prorector Breuer.) 1. Religion. a) Katholiſche. Im Winter comb. mit Ia. Im Sommer die allgemeine Sittenlehre. 2 St. Eyſert.
b. Evangeliſche. Combiniert mit Oberprima.
2. Deutſche Sprache. Beſprechung einer Reihe von Gedichten die nach den verſchiedenen Dichtungsgattungen ausgewählt waren. Memorieren beſonders bezeichnender Stücke. Erklären und Memoriren größerer didaktiſcher Gedichte von Schiller. Dispoſitionsübungen. Elemente der Pſycho⸗ logie nach Rumpel; kurze Überſicht über die Hauptwerke der mittelalterlichen Litteratur. 8 Aufſätze. 3 St. Dr. Iltgen.
3. Jateiniſche Sprache. Tacit. Germania; Cic. pro Milone, pro lege Manilia de ami- citia, orat. Phil. I. Repetition der Grammatik und Überſetzen aus dem Deutſchen nach Süpfle. Stiliſtik nach Berger. Extemporalien und monatlich ein Aufſatz. 6 St. Im Winter der Director, im Sommer Oberlehrer Dr. Wahle.
Horatii carmina lib. I. u. II. Satir. 1 u. 6. 2 St. Im Winter Oberlehrer Dr. Iltgen, im Sommer der Director.
4. Griechiſche Sprache. Repetitionen aus der Grammatik vorzugsweiſe: Artikel, Pronomina, Caſuslehre, Präpoſitionen und Bedingungsſätze nach Koch. Häufige Übungen im Überſetzen in's Griechiſche. 26 Erercitien. Lektüre: Homer Ilias lib. V., VI., VII., VIII., IX., XI.
Plato: Apologia Socratis, Crito, Phädo cap.— X. 6 St. Dr. Iltgen.
5. Franzöſiſche Sprache. Plötz Schulgrammatik bis Lekt. 70. Die Lehre von der Inverſion, dem Gebrauche der Zeiten, dem Conjunctiv, den Conjunctionen und den Participien. Synonymik. Auswendiglernen von Vocabeln. Mündliche und ſchriftliche Überſetzung nach Plötz. Lektüre: Boileau's Satiren mit Auswahl. Alle 14 Tage ein thome oder ein Extemporale. 2 St. Blömer.


