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Strabo nicht an. Nördlich davon nahm er wahrſcheinlich die Gebirge der Sueven an.— Auch über den hercyniſchen Wald ſind ſeine Angaben unbeſtimmt u. unklar. Offenbar verſetzte er Gebirge und Flußauel⸗ len zu weit nach O. Es läßt ſich aus ſeinen Angaben nicht ermitteln, ob er ſich den hercyniſchen Wald am rechten Rheinufer dachte oder nicht.— Von den andern oſtrheiniſchen Höchländern erwähnt Strabo keine beſonders.— Von den weſtrheiniſchen dagegen nennt er den Jura u. die Ardennen, während die Vogeſen in keiner Stelle vorkommen.— Was den Jura anbetrifft, ſo dürfen wir aus ſeinen Angaben ſchließen, daß er ihn bis an das linke Rheinufer reichen ließ(IV, c. 3,§. 4: Merd dε τονπ oν 1ious Iiτνοαeνοι ναα Medνœά μeοε—εαιτοιτο‿σιι⁸⁶υν Pioν——— ν ε 1 ,v0ποα εσντι τ⁶ 590 6 1oοα⁴‿αιο, ονσει σι μοπνπνiον zd ÄLααeοοιςσ.— IV. c. 6.§. 11 in fine: ⁊dπεν ϑεν eiς Yy- 20ο Gςmπηιοιειις ⁶υ⁴ 1οςα ⁶οοεs zdi εας fiνοναας— Wenn nämlich Helvetier u. Sequaner am Rheine wohnen u. durch den Jura getrennt werden, ſo muß auch dieſer den Rhein berühren, wenigſtens nicht weit davon entfernt ſein. Von den Ardennen läßt ſich nicht nachweiſen, daß Strabo annahm, der Rhein fließe an ihrem Fuße hin, da er die Lage nicht genauer beſtimmt.(IV, c. 5,§. 5: 2 νσ εοG yG L 11 10„ NIeαeꝶπκυν σ τε τπν oοινν 2ᷣ 10 ½ rοεαœie zai ESoουι. üνν„do drνυν ο 12ddν ⁶εέeοοσσν τποm⁷,F2νeν d 1οαασνmπ dẽ, 5Gνν oi ανπνοαρꝓσνι⁸ 21O2όασσ‿ν τιιμάησόιιμ⁴μον αeτειευν 210 G αμν Odorενναeτ.
6.(10) Pomp. Mela läßt den Rhein die Gränze zwiſchen Gallien u. Deutſchland von den Alpen bis zum Meere bilden u. Britannien im großen Winkel vor den Rheinmündungen liegen. Er dachte alſo wol, daß der Rhein von S. nach N. oder von S. O. nach N. W. fließe.(III, 5: Germania hine ripis ejus(Sc. Rheni) usque ad Alpes, a meridie ipsis Alpibus,—— qua septentrionem spectat, oceanico litore obducta est.— III, 2: Tunc ad septentriones converso, iterum longo rectoque tractu ad ripas Rheni amnis extenditur[sc. Gallia].— III, 6 ſiehe ſpäter.) Über die Stufenländer bemerkt Mela Folgendes: Zuerſt fließt der Rhein auf den Alpen und bildet nicht weit von der Quelle 2 Seen, den venetiſchen u. den acroniſchen. Dann ſtrömt er lange— bis nahe ans Meer— in ungetheiltem Beite(III. 2: Rbenus ab Alpibus decidens, prope a capite duos lacus eflicit, Venetum et Acronium. Mox diu solidus et certo alveo lapsus. haud procul a mari ete.). Joh. v. Müller(Schweizergeſch. Th. 1, S. 27) ſagt: der lacus Venetus iſt der obere oder eigentliche Bodenſee, der laeus Aeronius dagegen der Unter⸗(oder auch der Überlinger⸗) See, gleichſam das Waſſer der äußerſten Buſen(dνον) des lacus Venetus. Andere lei⸗ ten den Namen Acron. l. vom Deutſchen Kromſee oder nach der gemeinen Ausſprache Akroma S. her u. glauben, der See habe ſeiner Krümmungen wegen dieſen Namen.(Handb. d. alt. Erdb. zum Gebr. der 11 gr. Danvill. Landk. 1. Bd. 1. Th. S. 304).— Buſching dagegen hält den l. Aeron. für den Über⸗ linger-, u. den J. Ven. für den Unterſee. Dann würde der von andern alten Autoren erwähnte l. Bri- gantinus der(obere) Bodenſee ſein.— Scheller glaubt, der 1. Ven. ſei der Bodenſee u. habe ſeinen Na⸗ men wol von der meergrünen Farbe(venetus= meergrün). Jedoch iſt die Farbe des Waſſers im Boden⸗ ſee nicht grün, ſondern blau u. zwar der Tiefe wegen dunkeler als das des Rheins unterhalb des Boden⸗ ſees.— Mela ſagt lII, 5: Maximae silvarum, Hereynia, et aliquot sunt, quae nomen habent, sed illa dierum LX iter occupans, ut major aliis, ita et notior. Montium altissimi Taunus et Rhetico; nisi quorum nomina vix est eloqui ore Romano. Weitere Angaben fehlen. Wahrſcheinlich dachte er den her⸗ cyniſchen Wald, wie andere Schriftſteller der Alten, am Rhein, auch den Taunus u. den Rhetico, wenn das Siebengeb. unter dem Rhetico zu verſtehen iſt. Andere denken freilich an die Rhön.— Von den weſt⸗ rheiniſchen Gebirgen habe ich gar keine Angaben gefunden.


