Aufsatz 
Das doppelte Motiv im Freiermord oder der ursprüngliche Schluss der Odyssee / von Adam
Entstehung
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b. Im Winter Allgemeiner Chor. 3 St. Verschiedene Chöre-aus Ora- fel der Zeichenunterricht aus. Vergl. S. 38. torien und andere Chöre von älteren und neueren Componisten wurden geübt. Derselbe. 3. Singen. VI. A. u. B. 2 St.(im Winter nur 1 St). Das- Im Fopymey 4. Turnen.

thigste aus der Musiklehre, Stimm- und Gehör-

äbungen; ein- und zweistimmige Volks- und Vater- VL A u. B. 1 St. Preiübungen auf iund avon der

Stelle, leichte Geräthe- und Gerüstübungen.

landslieder etc.(Anthes Cezaugerheio Lmtt V. A. u. B. 1 St. Neben Freiübungen Geräthe- und 3 ehmitt, Gerüstübungen. V. A. u. B. 1 St. Die verschiedenen Tonleitern. Eini- IV. u. III b. Frei-, Ordnungs-, Geräthe- und Gerüst- ge von den Intervallen; Gehör- und Treffübungen. übungen. veiatimmife Volks- und Vaterlandslieder.(Anthes' III a, II u. I. Vorzüglich Geräthe- und Gerdstübun- Gesangschule.) gen, zuweilen Frei- und Ordnungsübungen. Derselbe. Weber.

II. Chronik der Anstalt.

1) Bei der zum Beginne des Schuljahres am 7. April 1875 vorgenommenen Prüfung der neu an- gemeldeten Schüler bestanden im ganzen 111 Knaben, von denen 89 in Sexta, 2 in Quinta, 12 in Quarta, 4 in Untertertia, 1 in Obertertia, 2 in Obersecunda, 1 in Unterprima aufgenommen wurden.

Die feierliche Eröffnung des Schuljahres erfolgte am 8. April, und wurde der Unterricht an dem- selben Tage begonnen.

2) Der Candidat des höheren Schulamts Otto Manns, welcher seit Herbst 1874 am Gymnasium das vorschriftsmässige Probejahr ablegte, wurde mit dem Anfange des Sommersemesters als wissenschaftlicher Hülfslehrer an das Gymnasium zu Cassel versetzt; dagegen überwies das Königliche Provinzial-Schulkollegium den Candidaten Gustav Nau aus Rauschenberg dem hiesigen Gymnasium zur Ableistung des Probejahres.

3) Vom 10. bis zum 13. Mai unterzog der Königliche Provinzial-Schulrath Herr Dr. Rumpel aus Cassel die Anstalt einer eingehenden Revision, indem er in allen Klassen und bei sämmtlichen Lehrern dem Unterrichte beiwohnte und in zwei Klassen auch selbst schriftliche Arbeiten anfertigen liess. Ausserdem liess derselbe sich die Hefte der Schüler sowie die Conferenzprotokolle vorlegen, revidirte das Archiv und besichtigte die Bibliothek und die naturwissenschaftlichen Sammlungen der Anstalt.

4) Die Pfingstferien dauerten vom 16. bis zum 23. Mai.

5) Am 22. Juli pr. unternahmen der Direktor und mehrere Lehrer der oberen Klassen mit den Schülern der Prima und Secunda eine Turnfahrt nach Königstein und dem Altkönig; die Schüler der Ober- und Untertertia besuchten am 28. Juli mit ihren Lehrern den Feldberg; die Quarta zog am 31. Juli nach Johannisberg im Rheingau; die beiden Cötus der Quinta machten in Begleitung ihrer Ordinarien am 17. Juli einen Ausflug nach Kloster Eberbach und auf die Zange, während die Sextaner an zwei freien Nachmittagen die Fischzucht-Anstalt besuchten.

6) Wegen zu grosser Hitze wurde am 10., 12., 16. und 17. August der Nachmittags-Unterricht ausgesetzt.

7) Am Donnerstag, den 2. September, wurde das Sommersemester mit der festlichen Begehung des Sedantages beschlossen. Die Gesänge und Deklamationen der Schüler behandelten in einem zusammen- hängenden Cyclus von Liedern und Gedichten die wichtigsten Begebenheiten des deutsch-französischen Krieges und waren entlehnt aus den Erinnerungen an das Kriegsjahr 1870 71:Unter dem Eichenkranz, deut- sche Chorlieder, komponirt von Ferdinand Möring und mit verbindenden Worten von Rudolf Schulz.