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Gymnasiallehramt bestand. In Folge allerhöchster Entschlieszung wurde er am 25. Mai desselben Jahres als Practikant am hiesigen Gymnasium zugelassen. Nach vollendetem Probejahr begab er sich auf längere Zeit in die französische Schweiz. um sich dort in der französischen Sprache zu vervollkommnen. Von dort zurückgekehrt wurde er in Folge allerhöchster Entschlieszung vom 5. December 1855 mit dem französischen Unterricht beim Cadetten-Corps beauftragt. Seit Ostern v. J. versieht er zugleich eine Lehrerstelle am hiesigen Gymnasium.
Der dem Musiklehrer Adolph Euler unterm 13. October 1858 ertheilte Auftrag, den Gesangunterricht am hiesigen Gymnasium zu leiten, wurde durch Beschlusz k. Ministeriums des Innern vom 19. April v. J. auf dessen Ansuchen zurück- gezogen.
Durch gleichzeitige hohe Verfügung erhielt der ordentliche Lehrer an der Bürgerschule dahier, Frauz Temme, den Auftrag, den Gesangunterricht am hiesigen Gymnasium zu ertheilen.
Derselbe, ein Sohn des zu Grebenstein verstorbenen Bürgermeisters Temme, ist geboren zu Grebenstein am 3. Januar 1821. Von Ostern 1837 bis dahin 1840 war er Zögling, von Ostern 1840 bis dahin 1841 Stipendiat und Hülfslehrer des Seminars für Volksschullehrer in Homberg. Nachdem er sodann vom Sommer 1841 bis Ende April 1843 die erste Knaben- lehrerstelle an der Stadtschule zu Hofgeismar versehen hatte, wurde er seit dem 1. Mai 1843 zum Lehrer an der neu errichteten Bürgerschule II in hiesiger Stadt bestellt. Seit Juni 1857 ist er ordentlicher Lehrer der vereinigten Bürger- schule und seit Ostern v. J. zugleich Gesanglehrer am Gymnasium dahier.. 2
Der Schreibunterricht konnte seit Ostern v. J. wieder ganz dem Schreib- und Rechenlehrer Geyer übertragen werden, und wurde deshalb der dem Lehrer Johannes Reinhardt dahier ertheilte Auftrag, im Schreibunterricht am hiesigen Gymnasium Aushülfe zu leisten, durch Beschlusz k. Ministeriums des Innern vom 11. April zurückgezogen.
Dem Hülfslehrer A. Preime wurde beim Beginn des Schuljahrs auf Grund seiner Abhandlung:„de Lucani Pharsalia““


