Aufsatz 
Die Methoden der Planimetrie vom didaktischen Gesichtspunkte / vom ... J. Ernst
Entstehung
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II. Chronik des Gymnasiums.

A. Personalien.

Den Unterricht am hiesigen Gymnasium ertheilten während des abgelaufenen Schuljahrs:

1) neun ordentliche Lehrer: Dr. Georg Wilhelm Matthias, Director, Dr. Johann Carl Flügel(erster Bibliothekar), Dr. Heinrich Riesz, Dr. Constantin Schimmel- pfeng, Dr. Johann Wilhelm Klingender, Gymnasiallehrer Carl August Friedrich Schorre, Dr. Otto Weber, Dr. Friedrich Georg Carl Grosz, Dr. Georg Stephan Lindenkohl (zweiter Bibliothekar);

2) drei Hülfslehrer: Johann Julius Eduard Riedel, Dr. August Preime, Dr. Eduard Auth;

3) vier beauftragte Lehrer: Julius Ernst, Dr. Wilhelm Kellner, Heinrich Petri, Caplan Franz Joseph Breidenbach(Letzterer für den Religionsunterricht der katholischen Schüler in 2 wöchentlichen Lehrstunden);

4) drei auszerordentliche Lehrer: Conrad Friedrich Geyer(für Schreiben und Rechnen), Heinrich Schwarz (für Zeichnen), Franz Temme(für Singen).

Um den an das Gymnasium zu Elberfeld berufenen Dr. Vogt(s. Programm vom Jahr 1859, S. 55) zu ersetzen, wurde durch Beschlusz k. Ministeriums des Innern vom 6. April v. J. verfügt, dasz der Lehramtscandidat Heinrich Petri als beauf- tragter Lehrer Aushülfe im Unterrichte zu leisten habe. In Betreff der Lebensverhältnisse desselben wird Folgendes erwähnt:

Heinrich Christian Petri, Sohn des zu Fulda verstorbenen Consistorialrathes Dr. Petri, wurde am 6. September 1823 geboren. Seine Vorbildung zu den academischen Studien erhielt er auf dem Gymnasium zu Fulda. Zu Ostern 1843 bezog er die Universität Leipzig, um sich dem Studium der Philologie zu widmen; nachdem er daselbst zwei Jahre verweilt hatte, setzte er seine Studien zu Marburg fort, woselbst er im Januar 1847 die theoretische Prüfung für Bewerber um ein

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