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dreigliedrig ist. Hermogenes nennt die Periode geradezu den sprachlichen Ausdruck des Schlusses und die Anwendung derselben auf andre Gedankenformen eine Uebertragung. De- metrius giebt eine weitläufige Auseinandersetzung über den Unterschied zwischen 8„ꝓ⁶ερκσ und 7r6000og, die eben darauf hinausläuft, dass das eine Gedankenform, das andre Redeform jst, dass sie qualitativ, aber nicht quantitativ verschieden sind. Doch wir wollen sehen, was sich aus der angeführten Stelle des Aristoteles für die Grundform der Periode entnehmen lässt.
Am deutlichsten spricht er, nachdem er die Perioden eingetheilt in 4 8 8 101 und A& ρςε☛ᷣ oder νέ2οs, über die erstere, für die er auch Beispiele anführt. Er unterschei- det sie wieder in dωGꝛ§, bei der eine blosse Trennung der Glieder und in dντινέιιεννν‚ bei der zugleich eine Entgegenstellung statt findet. Beispiel für die erste ist ποας 29ανμαα Qμ ν(wQds œrnpdeis dvycxyxydyror at od puriνοd dyννυαάς ααιτιαο- „οτον für die zweite: d.νμαωοσοςι ⁶ειυνασσν να ςο υnouetovras ed τοd dæo 10ννρG Q,νx, G᷑] oiς ε‿ν ⁴d Qι⁶σοων ²ijs εοι ππ⁸οοοπεέιιηνην⅒à, zoi d νεναννν τ̈ν olνo acτειαο. Weiter unten: Gσeυαμααᷣνεε πονμιιι Ʒν τπαστανι υσ τος ροιμαονε drυνee „αœ* τοσςσο ςρνα*ς ατοονονν ν). Sehen wir uns diese Beispiele an, so finden wir, dass bei denselben nach dem Schlusse zu eine Trennung in zwei Theile statt findet, die in dem jetzten und vorletzten einen Gegensatz bilden, worauf die Definition: Gyreνειαε̈ν ē, 8 aαrέοσν τ mαειριτποε eνœαyrio eeriov dyxeeral passt. Wir haben zwei Theile, einen ge- gliederten und einen ungegliederten. Den gegliederten Theil nennt Aristot. 2, e) wenn er diesen Begriff definirt:*⁴⁴⁴⁶ εσαι τ ⁵⁶αετεο ⁴ιοσς τ τωεμ⁶³⁴ονι νm)U Er denkt ihn sich im Gegensatz zu einem andern, den man, da z4ον eigentlich Bein heisst, den Rumpf nennen kann. Der gegliederte Theil besteht aber selbst wieder aus mindestens zwei Gliedern,
1„ 7 ₰ 7 0/,,— „„οοιιάα v αοκααιαιννα udο„eοινεα ⁴H* ον ιι 114GG. 6„dο Ʒεννο σeυεeφυνωꝙν τμυυν sdννενεεε̈νν sou. Hermos; 1. 1. Eore ue lodos 2u 0ς τν οιv⁸ 6ε νναι α⁷—ς(= 2„⁄⁴έ) dyαννηαονꝛ G⁶ννο τ⁴α Aels οστο τνα mϑά d Jν) ʃο⁶ος. Toοτ εςστμη d-πααονιεεοσα 10 e, ſeſo⸗ uα eνα συσν⁴αeντονυσσ ςι τ*νε νε˙οσς Atνεέυντmηεέο⁴ο⁹ιeναο Sorει,2ένεωαν, ο 8 0„ Tolενν, dν εομιυνννευειν ετπμεοοςεας οα ‿eιμα ⁸ν⁶G% ꝛτπωι⁴αεειέν I ⁸ 3419¹*) εεο⁴s od dxnuαœ—α⁶‿νο dd α τ νφ Gοσυωναmνεέε τ εεέιτεε‿ς ο ες εέννιυιιηα ααάαον⁵σσν Longin. 1. 1.— Demetr. c. 30 sqd.— cf. Auct. ad Herenn. X, 19. 11) Die andern Beispiele des Aristot. geben zum Theil für sich keinen abgeschlossenen Gedanken: neν- Gaν νπνν dε ziõs„αeοον, Teενενασ ε zs dris, sollen also keine Perioden sein, sondern nur den Begriff der dτνενεσεs deutlich machen. ¹„„ 1²) Diese Stelle machte schon im Alterthum schwierigkeit. Demetr. el. c. 34. 001 60 G88νο diεναονοεεο‿ιεo slvxt ν rsοιοιοων„ονντ ⁷³ε AOx0εμος Gοαςμ⁶e 10„ 50 rod ⁴oαστοεεοωνς εααά τ εemπιινενμμννον τςν̈ ⁶ν̈ dςεᷣστμεμεονμα Tε4ετεοο οντυς
60 4 5410„ à 7 An rOl0008* G910 189 00 3 65O1⁹ακαιοο τQέ⁴ν εοσσι*mσε αἀmęα κει⁶ο⁶ος t ν v 06οι ⁴μόιοοs. 2


