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periodisch, denn sie ist ja der Ausdruck einer Wechselbeziehung der Gedanken. Auch die Erwei- terung eines Satztheils durch Zusatz abhängiger Bestimmungen oder seine Vervielfältigung, dient der Periodirung z. B. 4²⁴α Ʒτος zο αeωις να πμεοο τιυνςõιι⁴ντναἀάς νφꝙϑσσν τανν επααάςσ vdu vνοπόέινναν εέέ³αν τ³ιmσν. Hiesse der Satz a* ττνει⁵ι τιυςqμην dyενντ τνι³³ο‧ s0 würde kein Einschnitt hörbar, der auf den Schluss warten liesse; aber durch den Zusatz ꝛb τπ Yαφν-'ενοεμαέναυν gewinnt dies Satzglied soviel Selbstständigkeit, dass es sich für sich vom Schlusse abhebt und hat doch keinen Sinn für sich, so dass es den Schluss nothwendig ver- langt; das sind aber die Bedingungen, die ein periodisches Glied möglich machen. Dem. cor. 4. ö ν ϑέέ τν mπέοέe✕ά ⁵ντο dνανκαeεσeν)] odτo τᷣmν alridu Obrd èdiνν diναs Lveν 6 7οιοτον dy α εꝓνοσπνπ⁴ρεκο. Das Participium mit dem Artikel nimmt das Object in die Mitte und ist so zum Pexriodenglied entwickelt.
Dem. I. I. 37. 24 rerdd zυνννσνπτοασꝙμκμνν Sννοασσαννq 6—νκνυeν dνρνενν εασνασᷣ* Qď zνν τατõντα ντοορμμιν εοασσεν εστi ν ε 1τνν 100 2676 d]ε 2α νςσεν νυιστε ναάα π̈οοαπmQπ,Zð,αzιτν. Hier findet im letzten Glied die periodische Ausbildung durch Vervielfältigung der Prädicate statt.
Es ist nichts gewöhnlicher, als dass dergleichen erweiterte Satzglieder Periodenglieder werden, z. B. Substantiv mit dem Artikel, die Nebenbestimmungen in ihre Mitte nehmen, Sub- stantive mit abhängigen Genitiven, ebenso Adjective, Participien, Infinitive, die ohne Erweiterung für sich keine Periodeneinschnitte zu bewirken im Stande wären.
Einschiebung, Vorschiebung, Correlation bilden den Gegensatz zur Anreihung, sie bilden die«æυννεοαειαιινμένν Jέs s, die gebundene, geschlossne Rede(or. vincta, conclusio), der die alοονιαεν, die lose(soluta) gegenübersteht. Diese für die Anfänge der Prosa und den leichten, der Rede des gewöhnlichen Lebens sich nähernden Stil characteristisch, jene ein Zeichen des weiter entwickelten und kunstmässig gebildeten Gedankenausdrucks.
Wir wissen also jetzt, dass die Periode als ein rhythmisches Ganze Einschnitte verlangt und in welchem Verhältniss die durch diese gebildeten Glieder stehen sollen, aber wir haben damit immer noch keine Periode. Es ist nämlich
5) noch die Bedeutung der Arsis und Thesis für die Periode zu erörtern, deren Verhältniss zu einander dem Rhythmus erst seine Bestimmtheit giebt und desshalb auch im engeren Sinn Rhythmus genannt wird. Diese Frage zerfällt in die nach der Zahl der rhythmischen Glieder, und die andre, welches Glied nämlich durch einen stärkern Ton hervorzuheben ist. Die letztere wird sich nur in jedem einzelnen Fall durch das Gewicht der Gedankentheile erledigen lassen. Die erstere fällt zusammen mit der nach der Grundform der Periode.
Es hat mun Rhetoren gegeben, die eine eingliedrige Periode für möglich hielten, was im Vorhergehenden seine Widerlegung ſindet. Aber auch gegen die Zweizahl erheben sich aller- lei Bedenken. Nehmen wir eine Verbindung von Haupt- und Nebensatz(eine Unterscheidung, die den Alten gar nicht bekannt war) so würde auf eine solche Verbindung, in welcher letzterer


