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Der Silben- oder Wortrhythmus am Anfang und Ende der Sätze, worüber die alten Rhe- toren sehr weitläuftig sind, kann damit nicht oder nicht allein gemeint sein, denn dieser wird wieder von dem durch die Periodenglieder bewirkten getrennt. So haundelt z. B. Aristot. l. I. c. 8. von dem Silbenrhythmus der prosaischen Rede, ehe er auf die Periode kommt, von der er doch auch sagt: dριι ε&eεαεα ᷣ ενμτπτεέιι⁶ι⁶ος έεμ⁵ες.
Wenn also die Periode ein rhythmisch abgeschlossnes Ganze ist, so müssen die für den Rhythmus überhaupt geltenden Gesetze auch auf sie ihre Anwendung finden.
Die Erfordernisse des Rhythmus überhaupt sind nun:
1) Die Theilung der Zeit durch Einschnitte,
2) ein gegenseitiges angemessenes Verhältniss der Zeittheile untereinander,
3) eine Begränzung des Ganzen in sich, so dass es sich nicht beliebig, sondern nur bis zu einem gewissen Maasse ausdehnen kann,
4) die engste Verbindung der Zeittheile untereinander, so dass sie ein organisches Ganze bilden, in dem sie ihre Selbstständigkeit einbüssen,
5) Arsis und Thesis*).
Diese Forderungen auf die Periode angewandt, so verlangt sie
1) Einschnitte und dadurch getheilte Glieder.(Cic. membris distinguatur. de or. III, 49).
2) einen übersichtlichen Umfang im Ganzen.(Ar. 1eω—ν εονοσσσοσπστσον. Cic. I. 1. ne nsistat interius, ne excurrat longius. edνααραιαιαισαιοοο nennt sie Demetr. eloc. X. euνπαικοιeα‿ ꝙos Herodian. oxνεμαα.(Walz. 8, p. 592) ³). G½*μα Gυννπανμ⁴αασς ρνυιιισναμινοω Hermog. I. I.)
3) ein symmetrisches Verhältniss der Glieder, die weder zu lang noch zu kurz sein dür- fen.(Aristot. dεει σι τ⁴α ειια æ ταeς εοαι⁵ονςσ αμννm₰Mℳάddοονε ναι ευιε εμάέαάμη⁴ας. a
de eloc. 12. i œτεστασννανν 0loν ⁷ νκαν 1⁸06-0vs. exououα ds i ν 1οσνποσσεα *τα ο Ä4ò Tooyεονυν‿τααρ‿ důν⁶νααάνετοε. ö4ναꝙς d πειι⁴οων εd συνεεα, 000(„ 11oꝗ Ʒέμασσασισ νππμν 1 αν τ⁶τmπι εμαιεέιειοινν.
7) Boeckh de metr. Pind. I, 3. Numerus ergo tum exsistet, ubi singulae temporis particulae sibi succe- dentes eam habebunt formam, ut altera alteram metiatur et determinet.— Weiter unten: Jtaque ad numerum constituendum primum pluribus opus est temporis particulis, quandoquidem unus nullam efficit temporis divisionem: sine temporis autem distributione esse numerus non potest. Deinde nu- meri elementa ita sibi debent succedere, ut conjunctio inter ea sit artissima, altero pendente ab altero. 0. 4. Jam si rhythmus habere debet concentum variarum temporis particularum, in quas dividitur, pri- mum opus est, ut temporis particulae, quae sese metiantur invicem, varietatem quandam habeant. In humana voce altera temporis particula majore pronunciatur intensione, spiritu ex pulmonibus per arteriam vehementius emisso cum impetu quodam, quem vocamus ictum, in altero vero spiritus leni exit flatu.„,„„
³) Danach ist zu, verbessern Alex. Numen. T. GX7ℳ,. II, in; II180⁰⁰⁰8⁸ 8G 16»„ 9 dνκνένν τνοιmαπ qy a ναμιν συάσνννυee ατοεανν ‿ᷣνονσᷣ εέη⁴νεσν. Bei Herodian, der offenbar aus derselben Quelle geschöpft, heisst es 46„0G 8&ν&dOοανσ‿ ν2⁴ω οσeυννέςσεσ³.


