An der theoretischen Chemie: An der Technologie
An den chemisch-techn. Uebungen Am freien Zeichnen:
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im Sommer 28; im Winter 17 Schüler.
„ 12;„) 10„ „ 19„ 15„ 7) 12;*) 9*)
Die Vertheilung der Lehrgegenstände unter fdas Lehrerpersonal, sowie die jedem Lehrzweige gewidmete Zeit erhellt aus der hier folgenden
Uebersicht der im Jahre 1868—69 behandelten Lehrgegenstände.
Klasse III.
Ordinarius: Calloborator Dr. Hildenbrand im Sommer, Collaborator Henrich im Winter.
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Deutsche Sprache, 3 Stunden wöchentlich. Gelesen und nach Form und Inhalt erklärt wurden ausgewählte poetische und prosaische Stücke aus dem deutschen Lesebuch von Ma- sius. Declamationsübungen. Das Wichtigste v. den Dichtungsarten. Aufsätze. Im Sommer Dr. Hildenbrand. Im Winter Braun. Lateinische Sprache, 4. St. wôchentlich.
Im Sommersemester: a. Grammatik: der erste Theil des Syntax der Casus; wöchentliehe Exer- citien nach Spiess' Uebungsbuch und Dictaten. b. Lectüre: Aus Cäsar's Commentarien über den gallischen Krieg wurde ins Deutsche übersetzt. das bellum Ariovisti aus dem ersten Buch; ferner lib. IV. 1—6. Bellinger.
Im Wintersemester: die Syntax der Casus nach Spiess. Exercitien aus dem Uebungsbuch desselben. Extemporalien nach Dictaten. Gele- sen wurden 1) aus Cäsars Commentarien lib. IV, 1— 26 2) aus dem Tirocinium poet. von Siebe- lis: Icarus, Philemon und Baucis.
Braun. Franzôsische Sprache, 5 St. wöchentlich.
Wiederholung der Formenlehre; sodann aus Plôötz' Schulgrammatik die 3 ersten Abschnitte bis Léect. 28. Die deutschen Uebungsstücke wur- den mündlich und schriftlich übersetzt, jede Woche eins derselben zu Hause corrigirt. Wöchentlich 4 St. Im Sommer Unverzagt.
Im Winter Ebenau.
Gelesen und memorirt wurde jede Woche ein
Gedicht und die ersten Stücke aus Lüdeking's französischem Lesebuch II. Theil. Wöchentlich 1 St. Im Sommer Ebenau. Im Winter Unverzagt. Englische Sprache, 4 St. wöchentlich.
Der erste Cursus von Crüger's Lehrbuch der englischen Sprache wurde ganz durchgenom- men, die Vocabeln auswendig gelernt, die engli-
und die deutschen Greiss.
schen Uebungen mündlich, schriftlich übersetzt.
eligion, 2 St. wöchentlich; combinirt mit II. a. Protestanten: Aeltere Kirchengeschichte. Bis zur Mitte des Sommers Kirchenrath Dietz. Von da Pfarrer Conrady. b. Katholiken: Die Kirchengeschichte in über- sichtlicher Darstellung bis zum Zeitalter der Re- Caplan Tripp.
formation. eschichte und Geographie, 4 St. wöchentl. Das römische Reich und seine Provinzen. Die Völkerwanderung nach Pütz Geographie. Hy- drographische und orographische Beschreibung Deutschlands. Im Sommer Hildenbrand. Geschiehte des Mittelalters nach Pütz. Politische Geographie von Deutschland: a) die süddeutschen Staaten, b) Oesterreich, c) der nord- deutsche Bund. Kartenzeichnen. Im Winter Braun. Arithmetik 3 St. wöchentlich.
Im Sommer: Brüche und Decimalbrüche, Buch- stabenrechnung und einfache Gleichungen mit einer Unbekannten. Im Winter: Potenzen, Wur- zeln, die Elemente der Logarithmen, Gleichungen mit mehreren Unbekannten..
F. Henrich.
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