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delheim, St. Jurisprudenz.— 8) Heinrich Störger aus Groß⸗Zimmern, St. Me⸗ dicin.— 9) Ludwig Fiſcher aus Ober⸗Saulheim, St. Theologie.— 10) Otto Strack aus Ober-Rosbach, St. Theologie.— 11) Franz Heyder aus Biblis, St. kath. Theologie.— 12) Bernhard Vogel aus Sprendlingen in Rh., St. Medicin.— 13) Ferdinand Litt aus Michelſtadt, St. Philologie.— 14) Karl Blumhof aus Wohnbach, St. Jurisprudenz.— 15) Wilhelm Sell aus Nieder-Urſel, St. Theologie. — 16) Eugen Kölſch aus Reichenbach, St. Theologic.— 17) Auguſt Metz aus Darm⸗ ſtadt, St. Jurisprudenz.— 18) Ludwig Völſing aus Darmſtadt, St. Theologie.— 19) Friedrich Jacobi aus Ober⸗Rosbach, St. Medicin.— 20) Johann Maria Ker⸗ tell aus Nierſtein, St. Jurisprudenz.— 21) Wilhelm Köhler aus Offenbach a. M., St. Medicin.
IV. Chronik des Gymnaſiums. Von Herbſt 1866 bis Herbſt 1867.
Das neue Schuljahr wurde, nach vorhergegangener Aufnahmeprüfung, am 18. Oc⸗ tober eröffnet.
Durch Verfügung Großherzoglicher Oberſtudien-Direction wurde Dr. Oſann(Prü⸗ fung vom philolog. Standpunkt) am Anfang des Schuljahres zum Acceß am hieſigen Gymnaſium zugelaſſen; derſelbe wurde durch Reſcript vom 27. Juni 1867 wieder ab⸗ berufen, um ein Vicariat am Gymnaſium in Gicßen zu übernehmen.
Durch Allerhöchſtes Decret vom 17. Januar 1867 wurde der bisherige Hülfslehrer Dr. Karl Boßler zum Lehrer am hieſigen Gymnaſium ernannt. Ueber ſeinen Lebens⸗ lauf macht derſelbe folgende Mittheilung:
„Karl Auguſt Boßler— ich bin geboren am 19. Inni 1840 in Darmſtadt, wo mein Vater, der jetzige Gymnaſialdirector, Lehrer an dem Gymnaſium war. Nachdem ich einen mehrjährigen Unterricht in der Privatſchule des Herrn Schmitz genoſſen hatte, trat ich in das Gymnaſium meiner Vaterſtadt ein und bezog nach ſechsjährigem Beſuch des⸗ ſelben im Herbſt 1857 die Univerſität, um mich dem Studium der Philologie zu widmen. Zuerſt verweilte ich 1 ½ Jahre zu Gießen, wo ich die Vorleſungen der Profeſſoren Oſann, Lutterbeck, Otto, Schäfer, Schmid, Schilling, Vullers, Adrian u. a. hörte. Nach dem Tode meines verehrten Lehrers Oſann bezog ich die Univerſität Göttingen und empfing hier während eines 1 ½jährigen Aufenthaltes vielfache Anregung und Belehrung in den Vorleſungen der Profeſſoren von Leutſch, Sauppe und Curtins, deren frenndſchaftlichen Unterſtützung meiner Studien ich eine weſeutliche Förderung in denſelben zu verdanken habe. Nach Gießen zurückgekehrt beendigte ich als Schüler des inzwiſchen an Oſann's Stelle dahin berufenen Profeſſors Lange meine Univerſitätsſtndien. Auf den beiden ge⸗ nannten Hochſchulen nahm ich als ordentliches Mitglied der philologiſchen Seminarien an deren Uebungen Theil. Im Inli 1861 unterzog ich mich zu Gießen der Prüfung für die Gymnaſiallehramtscandidaten vom philologiſchen Standpunkt und wurde hierauf zum Acceß am hieſigen Gymnaſium zugelaſſen; ſeitdem bin ich ununterbrochen als Lehrer an dieſer mir theuren Auſtalt thätig geweſen, welcher ich ſelbſt meine Gymnaſialbildung und
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