QUAESTIONES
DE
AELII DONAII IN TERENTIUM COMMENTARIIS.
P. J.
INSTITUIT
Oa MO§) Da. ACOBUS ALOYSIUS BECKER.
Certe nemo est quin in universum adsentiatur Lessingio de Aelio Donato ita existimanti (Opp. Tom. 14 ed. Vind. 1801 p. 21 sqq.):
„Aber wer hätte wohl bei einem Grammatiker so feine Kenntnisse gesucht? Die alten Grammatiker waren nicht das, was wir jetzt bei dem Namen denken. Es waren Leute von vieler Einsicht; das ganze weite Feld der Kritik war ihr Gebiet. Was von ihren Auslegungen elassischer Schriften auf uns gekommen, verdient daher nicht bloss wegen der Sprache studiert zu werden. Nur muss man die neuern Interpolationen zu unterscheiden wissen. Dass aber dieser Donatus(Aelius) so vorzüglich reich an Bemerkungen ist, die unsern Geschmack bilden können, dass er die verstecktesten Schönheiten seines Auctors mehr als irgend ein anderer zu enthüllen weiss: das kömmt vielleicht weniger von seinen grösseren Gaben, als von der Beschaffenheit seines Auctors selbst. Das Römische Theater war zur Zeit des Donatus noch nicht gänzlich verfallen; die Stücke des Terenz wurden noch gespielt, und ohne Zweifel noch mit vielen von den Ueberlieferungen gespielt, die sich aus den bessern Zeiten des Römischen Geschmacks herschrieben; er durfte also nur anmerken, was er sah und hörte; er brauchte also nur Aufmerksamkeit und Treue, um sich das Verdienst zu machen, dass ihm die Nachwelt Feinheiten zu verdanken hat, die er selbst schwerlich dürfte ausgegrübelt haben“,& q. s.
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