Aufsatz 
Die Sueven
Entstehung
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ſtände aus, die Dio 58, 8, 9 nicht der Erwähnung werth hält. Die vielen Namen, welche die Schmeichler des Tiberius jetzt ohne geographiſche Ordnung aufzählen, welche aber auch auf ein Auseinanderfallen des Stammes in ſeine einzelnen Theile hindeuten, dienen nur zur größern Feier der Triumphe des Tiberius. Leider ſehen wir aber auch aus den Be⸗ richten des Tacitus über die Kriege des Germanicus ann⸗ 14 16 n. Chr., daß viele von dieſen Germanen ſich von den Römern verführen ließen, eine römiſch geſinnte Partei in ihren Staaten bildeten, ja ſogar mit den Römern ſpäter gegen ihre Brüder kämpften. Doch kehren wir zu den Sueven zurück, von denen wir für die nächſte Zeit freilich nichts hören, die aber in dieſer Zeit zu großer Macht gelangten unter ihrem Könige Marbod.

6. Marbod.

Wir haben oben geſehen, daß die Rheinſueven wahrſcheinlich Ende des Jahres 10 v. Chr. vom Rheine weg in's Innere Deutſchlands wanderten. Die beſte und genaueſte Quelle iſt hier Strabo VII, 1, 3, der dieſen Abſchnitt aus einem Schriftſteller der Zeit, als Tiberius in Germanien war, genommen haben muß. Denn er nennt die Cherusker, die doch durch die Varusſchlacht berühmt geworden ſind, sydeεᷣατεεοᷣα 29f; auch die Erwähnung der Sem⸗ nonen, Hermunduren und Langobarden(Aayrdαροο libri) laſſen auf die Anweſenheit des Tiberius anno 4 und 5 n. Chr. ſchließen vgl. Vell. II. 106. Strabo l. c. ſagt:Von den germaniſchen Völkern am Rhein haben die Römer einige nach Gallien übergeſiedelt, andere ſind zuvor landeinwärts gezogen, wie die Marſen; 10mQι ĩ⁄¶Cϑκe ⁴ιν 2αα oνμρμσμm2αμαςοε. Auf dieſe Völkerſchaften am Fluſſe folgen die andern zwiſchen Rhein und Elbe, die auch von Süden nach Norden fließt. Denn nach Süden erhebt ſich das Land und bildet einen mit den Alpen zuſammenhängenden Bergrücken, der nach Oſten ſich zieht, als wäre er ein Theil der Alpen..... Dort iſt der herzyniſche Wald 21 1 10ν TO,S 897,, die zum Theil innerhalb des Waldes wohnen, wie die Kolduer(Quaden?) und im Lande dieſer Völker iſt die Bovicιον, die Reſidenz des Marbod, els 0 22ε νο 10ι 0 ũ‚iA lou⁵ ε Hενεμαυυιειοστισαια μαεoο ον ⁴⁶ςι ⁶eνοεενες εαυυνι NIaονω⁴ανμουςσ. 2mτ̈ Qꝶ eο 1078 110+νHʃμαωσ οd0 8 16 νυ μεκι⁴‿ την εντ mέα⁴ρε 2r⁴eυο⁴⁶ον.*εος⁴ο ν νϑιαε α εαιεονέεεεεο νmπ το ε⁴εα⁵αοσ, ε&emπακ̈νειειιόι ε 2vdorsuoe zal zœεντιτιαισο πο⁸ ols 8Irroν ouioνς τεᷣ μνα ενσινοσο τ Zod‿μμον Bolτυνυιασ εα Mouvydνιμα εαα ½ινενοις l 1ννά ƷνεμυσνςνἀεμννQάέα ενιννπ αςεμνιωυπυαα. 11 1⁴ ꝙmꝓσναι ³ Ton ꝓν,& ε, 89n 10 10 8*108 O1ze, 14 εεαι⁵⁶σ 1⁰⁷ d⁴ιν, N⁴οοα τνς εέεαέ. ⁴έꝓ⁵ιντο 10 00ν 20 100 TOTSGν Ʒϑν οο. da*νιι ydo d ο ̈nνονινναάέι ο 17,9¹09. 6008 d 1τνν Qόα r4αά1ον νιοπ vLεναμεᷣεα, ανοασαε οιιωνιοοιõm" ‿ν⁶³μσηο(Langobarden?) brt *α τι‿αεςα εlς αιν2Qμεοασαν νοοε uεενμιναιιιαοσι qeuyoes. Dann ſucht Strabo ſeine ungenauen Angaben zu entſchuldigen mit der Wanderungsluſt der Sueven. Die nun folgende Beſchreibung des iſtävoniſchen Landes iſt voller Ungenauigkeiten ſowohl in Bezug auf die Völker als die Flüſſe.

Wiederum aus ſpäterer Zeit, nämlich aus der Zeit nach dem Triumphe des Germanicus iſt Strabo VII, 1, 4: Noch mehr Völker würden bekannt geworden ſein, wenn Auguſtus ſeinen Feldherrn erlaubt hätte, über die Elbe zu gehen, um die, welche dorthin überſiedelten, zu verfolgen. So aber meinte er, der ſchwebende Krieg würde leichter zu führen ſein, wenn er ſich von den feindlichen Stämmen jenſeits der Elbe fern hielte und ſie nicht zur Theilnahme an

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