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Nun wollen wir beſonders hervorheben, daß es uns darum zu thun iſt, die kleine naturhiſtoriſche Samm⸗ lung, welche wir beſitzen, in angemeſſener Weiſe zu erweitern. Für den Unterricht in der Zoologie und Mineralogie haben wir noch viele Eremplare von Thieren und Mineralien nothwendig, damit den Schülern beim Unterrichte ſtets die Anſchauung der Naturgegenſtände ermöglicht werde. In mancher Stadt, in welcher eine höhere Lehranſtalt zum Bedürfniß geworden iſt, und wo man ſich über den Vortheil einer ſolchen Schule für das geſammte Leben, für die Bildung, für Handel und Wandel ein⸗ für allemal klar geworden iſt, ha⸗ ben Freunde der Schule dazu beigetragen, die Sammlungen derſelben zu vermehren, ihre Namen in den Berichten der Schule unvergeſſen zu machen. Mineralien oder ausgeſtopfte Thiere, welche im Privathauſe⸗ dem Anblicke weniger dargeboten, über kurz oder lang vielleicht eingebüßt werden, haben in der Samm⸗ lung einer Schule dauernden Werth und dienen dazu, einen größeren Kreis zu belehren, als es ſonſt der Fall geweſen wäre.
Für eine Schule haben aber gerade diejenigen Naturproducte, welche der Umgegend derſelben angehören, großen Nutzen, da der Unterricht vom Naheliegenden ausgehen ſoll und dasjenige beachten will, was für das practiſche Leben des Schülers Intereſſe und Bedeutung hat. Es würde aber auch intereſſant ſein, wie an an⸗ dern Orten, ſo auch in unſerer Stadt, eine Sammlung zu beſitzen, die alle Merkwürdigkeiten des Natur⸗ lebens enthielte, welche die hieſige Gegend darbietet. So würde uns jeder Fund, jedes Geſchenk, welches dem Unterrichte dienen könnte, willkommen ſein. Unſer Beſtreben und unſere offene Bitte kann nicht mißdeutet werden, da es jedenfalls dienlicher iſt, die Bedürfniſſe einer Anſtalt auch vor der Oeffentlichkeit, vor den El⸗ tern, wie vor ſtädtiſchen und ſtaatlichen Behörden zur Sprache zu bringen und nach Kräften dafür zu wirken, als wichtigſte Angelegenheiten unerledigt zu laſſen, um der eingebildeten Würde einer Anſtalt nichts zu vergeben.
Angekauft wurden:..
a.) Tür die Realſchulbibliothek: Wieſe, das höhere Schulweſen in Preußen.— Unterrichts⸗ und Prüfungsordnung der Raealſchulen und höheren Bürgerſchulen; Berlin, bei Wiegandt und Grieben.— Fürſtenberg, Elementarzeichenſchule.— Cholevius, Dispoſitionen und Materialien.— Kellner, Materialien.— Brehm, Illuſtrirtes Thierleben, 69 Hefte.— Zarncke, literariſches Centralblatt für Deutſch⸗ land.— Außerdem Fortſetzungen von Petermann’s„Mittheilungen“ und Langbein’s pädagogiſchem Ar⸗ chiv, Schmid's Encyclopädie und Weigand’s Deutſchem Wörterbuch.
b. Tür die Schülerbibliothek: Zimmermann, die Befreiungskriege der Deutſchen gegen Napoleon l. — Barthel, deutſche Nationalliteratur der Neuzeit.— Uhland's Gedichte und Dramen(Volksausgabe.) — Hauff, Lichtenſtein, romantiſche Sage aus der württembergiſchen Geſchichte.— Kurz, Arioſt's raſender Roland.— Lewes', Göthe's Leben und Schriften, überſetzt von J. Freſe.— Körner's ſämmtliche Werke.— Janſen, Tegnér's Frithiofs⸗Sage.— Duttenhofer, Torquato Taſſo's befreites Jeruſalem.— Stöber, Erzählungen.— Nieritz: An der Bernſteinküſte; Unrecht Gut gedeiht nicht; Der Lohn der Beharrlichkeit; Die Wahl des Berufs; Der kleine Geiger; Ein furchtbares Himmelfahrtsfeſt.— Schenkel, Blüthen deutſcher Dichter.— Lönning, klaſſiſche Vorſchule.— Der Kaiſerdom zu Speyer. Deutſchlands Giftpflanzen, aus Greßler's Verlag.— Hoffmann, neuer deutſcher Jugendfreund, 1856.— Das Buch der Welt, 1865.— Armand, Amerikaniſche Jagd⸗ und Reiſe⸗Abenteuer.— Groſſe u. Otto, Wohlthäter der Menſchheit.— Aus Spamer's Verlag: Leſeſtunden aus der Welt der Jugend.— Springer, Buch des deutſchen Knaben.— Lange, Abraham Lincoln.— Zugendalbum, 1860.— Hoffmann,


