Aufsatz 
De antiquissimis Telemachiae carminibus / von Ludwig Adam
Entstehung
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b) Turnen der Oberklassen, 2 St. Es wurden der Raumverhältnisse genannter Halle nur die hauptsächlich Geräthe- und Ristiibungen vor- Vorturner zugelassen werden. genommen. 1. Weber. Im Winter: Auch in dem verflossenen Sommer wurde die a) Die Vorturner für die Unterklassen ausge- Schwimmanstalt der Königl. Unteroffizierschule bildet. 2 St. zu Biebrich und zwar vom 25. Mai bis zum 18. b) Turnen mit den Vorturnern der Oberklassen Juli, an welchem Tage die Anstalt in Folge der (gemeinschaftlich mit denen des Realgym- Mobilmachung geschlosssn wurde, von den Schü- nasiums). 2 St. lern des Gymnasiums benutzt, von welchen 21 Der Unterricht wurde im Winter in der Turnhalle Freischwimmer waren, 31 Schwimmunterricht der Elementarschule ertheilt und konnten wegen erhielten.

III. Chronik des Gymnasiums.

1) Die Aufnahmeprüfung fand am 27. April statt. Auf Grund derselben wurden 42 Schüler in das Gymnasium aufgenommen und zwar: 32 in VI, 3 in V, 2 in IV, 1 in III a, 3 in II b und 1 in II a.

2) Am 28. April wurde das neue Schuljahr in feierlicher Versammlung der Lehrer und Schüler in der Aula mit Gebet, Anrede und Vorhalt der Schulgesetze durch den Director eröffnet, Zugleich wurde der Licentiat der Theologie und Candidat des- heren Schulamts Richard Oertel, welcher bereits während des Schuljahrs 1868/ am Gymnasium Aushilfe geleistet hatte, jetzt aber demselben zur Absolvirung seines Probe- jahrs zugewiesen worden war, in seine Functionen eingeführt. Derselbe übernahm zu- nächst für das Sommersemester die Mitwirkung bei dem griechischen Unterrichte in IV(5 St.), welcher dem Gymnasiallehrer Dr. Büsgen, und bei dem französischen Unterrichte in III b(2 St), welcher dem Gymnasiallehrer Ammann übertragen war.

Der Unterricht nahm am 29. April seinen Anfang.

3) Am 19. Mai wurden, mit Aussetzung des Nachmittagsunterrichts, von den Schülern classenweise in Begleitung der Lehrer Spaziergänge nach verschiedenen schönen Punkten der Umgegend von Wiesbaden unternommen.

4) Am 25. Mai begannen der Schwimmunterricht und die Schwimmübungen; am 30. Mai die Turnübungen für die untere Abtheilung(IV, V und VI) und am 31. Mai für die obere Abtheilung(I, II und III).

5) Die Pfingstferien dauerten vom 4. bis zum 13. Juni.

6) Am 21. und 23. Juni wurde wegen der grossen Hitze der Nachmittagsunter- richt auf eine Lehrstunde in der Art beschränkt, dass die von 2 bis 3 fallende Eec- tion von 3 bis 3 ½ Uhr, die von 3 bis 4 Uhr fallende Lection von 3 ½ bis 4 Uhr ge- halten wurde, auch die in die spätere Nachmittagszeit fallenden Gesangstunden sowie die Turnübungen ausfielen. Dabei wurde die Einrichtung getroffen, in jener einen Nachmittagstunde ausnahmsweise die regelmässigen Repetitionen zu unterlassen und den Unterricht lediglich weiterzuführen, damit einerscits den Schülern einige Er- leichterung gewährt, andererseits wenigstens extensiv die Erreichung des Lehrziels