Aufsatz 
Einige Ergebnisse der Registrierung von Luftdruck und Temperatur auf der Danmark-Expedition nach Nordostgrönland / von Walther Brand
Entstehung
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Sommer rechnen müssen, während eine Verspätung der Schiffahrt eine günstige Prognose stellen würde.

Die Differenz der mittleren Monatsextreme gibt die mittlere Monatsschwankung an. Sie ist am grössten im Januar, am kleinsten im Juli. Die mittlere Jahresschwankung als Mittel der Monatsschwankungen berechnet ist 30,8 mm. Vergleicht man die Luftdruckmaxima und die Minima mit dem Mittelwert, so sieht man, dass die Maxima sich nicht so hoch über denselben erheben wie die Minima unter ihm bleiben.

Das niedrigste beobachtete Maximum war 722,3+ 1,7 '= 724,0 mm am 16. Januar 1907. Das absolute Maximum von 783,3+ 1,7= 785,0 mm wurde am 10. März 1908 registriert. Die absolute Schwankung ergibt sich also zu 61,0 mm. Die grösste Tagesschwankung trat ein am 16. Januar 1907 mit 31,9 mm, wo der Luftdruck von 754,2 mm um Mitternacht bis 722,3 mm um 9 abends fiel. Die kleinste Tagesschwankung von 0,3 mm war am 14. Juli 1907, wo der Luftdruck zwischen 766,1 mm und 766,4 mm schwankte.

Eine Untersuchung der unperiodischen Luftdruckwellen von mindestens 5 mm Druckunterschied ergibt eine mittlere Zeitdauer von 6,25 Tagen für eine Welle. Dies Resultat weicht von früher gefundenen(5,13) stark ab. Bei Berück- sichtigung der Jahreszeiten kann man aber feststellen, dass nur der Sommer starke Abweichungen von diesem früher beobachteten Wert zeigt. Im Sommer ist die Stabilität des Luftdrucks besonders gross, namentlich im Juni. Man vergleiche in Fig. 7 die Druckregistrierung während einer Sommer- und einer Winterwoche.

Täglicher Gang des Luftdrucks. An früherer Stelle wurde bereits gezeigt, dass der Barograph Berson eine grosse Temperaturkorrektion aufwies. Aus diesem Grunde habe ich bei Berechnung des täglichen Ganges des Luftdrucks nur die