Aufsatz 
Wie lehren wir die elementare griechische Syntax im Anschluss an die Lektüre?
Entstehung
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grosse Zahl von Beispielen aus der Anabasis als Anhang zugefügt werde, damit man auch in den folgenden Klassen sich an dieselben anschliessen kann. In Untersekunda gebrauchen wir auch jetzt schon für die Erweiterung und Vertiefung der syntaktischen Kenntnisse die griechische Syntax von Franke-Bamberg, allerdings mit vielen Kürzungen.

Dass wir natürlich auch in dieser Klasse, ganz den Anforderungen der Lehrpläne ent- sprechend, die syntaktischen Belehrungen zu- nächst an die, bei der Lektüre gewonnenen Beispiele anknüpfen, bedarf keiner weiteren Ausführung Wir lesen für gewöhnlich das vierte und fünfte Buch der Anabasis, so- wie einzelne Abschnitte der beiden ersten Bücher der Hellenika. Wir achten in dieser Klasse, neben einer Erweiterung der in Ober- tertia gewonnenen Erscheinungen aus der Ka- suslehre und dem Gebrauche der Präpositionen, auf die wichtigsten Regeln der Tempus- und Moduslehre Man kann hierbei sehr bald die Beobachtuang machen, dass man die wesent- lichsten Erscheinungen auf diesen beiden letzt- genannten Gebieten, im Gegensatze zu der bis- her beliebten Methode, ausserordentlich viel einfacher, knapper und lichtvoller vorführen kann, besonders, wenn man die überraschend grosse Freiheit des griechischen Sprachgebrauchs, sowie das auffallende Bestreben in Anschlag bringt, bei den abhängigen Sätzen dem Aus- drucke der Wirklichkèit(dem Indikativ!) nahe zu kommen. So beschränken wir uns denn fast nur auf die Hervorhebung des für das Griechische Charakteristischen.)

Statt nun, wie oben, eine Lehrprobe vor- zuführen, sei uns zum Schlusse gestattet, die aus unserem Unterrichte gewonnenen Bei- spiele aus dem Gebiete der Tempora Dund Modi, sowie einige andere syntaktischen Eigentümlichkeiten übersichtlich vorzuführen. ²) Die kurzen Fingerzeige, die wir beigefügt haben,

werden vielleicht nicht unwillkommen sein. Ein

hinzugefügtes II. will Sagen, dass das betreſfende

¹) Dies ist um so eher durchführbar, wenn, was von vielen, übrigens auch von den Lehrplänen, verlangt wird, die griechische Schulgrammatik der an derselben Anstalt eingeführten lateinischen Gram- matik möglichst ähnlich gearbeitet ist.

¹) Bei der Gruppierung der Beispiele folgen wir im Wesentlichen der Einteilung bei Franke- Bamberg.

Beispiel erst in Untersekunda behandelt wird. Alle übrigen werden schon in Obertertia ge- wonnen und behandelt

IV. I. Genera verbi.

1. Medium. 1. II. Kai ihid dAAr.is riotei 8oiMy do. Hell I. 3. 12.(Gegenseitiges Interesse; Hin- weis auf andere Beispiele des Mediums aus der bisherigen Lektüre!)

2. Passivum. 2 ˙Axsda?εy 55 NIXA?POD TOD Aνο. Anab. V. 1 15,1¹)(Intransitives Verb., kon- struiert wie ein Passiv.!)

II Tempora. 3. Ats ρ deOv Tdp Pootlvtec ode art- 6taAc, kai E- ε XO)ſv dieg dsrpay. III. 3. 5. Imperf. de conatu, wie im Lat., aor.= perf. histor, sie bestachen in der That.)

III. Modi. 1. In Hauptsätzen.

a. Indikativ. 4. AXA dςρ̃e As Hsv K5Hos* Snv. II. 1, 4.

(Utinam viveret!)

b. Conjunktiv. 5. II. AAd OSOGR a.*N, vud⸗ luxPiv Aαενν εοαα. IV. 7. 7.(Adhortativ!)

c. Optativ.. ...2 6. Ero ryoir, uey Ay sis Mie uSai- vetv. I. 3 17.(Mildere Behauptung!)

2. In Nebensätzen.

a. Aussagesdtze. 7. Ai J'arerpiayto. It, 37 Saa ein. A Ans 7 t do aasαφ. IV. 5. 10.(In- dicativ und Optativ in demselben Aussagesatze!)

b. Fragesätze. 8. Einz. diya †yohrv Sste Tepi ie n- bsiac.(Indicativ, wie in einem unabhängigen Fragesatze!)

¹) Bei den folgenden Beispielen lassen wir die Bezeichnung Anabasis weg; Hell. bedeutet Hellenica.