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q im Auslaute: Cinq, coq;
ch im Anlaute vor l, r, wie chlore, chrétien, ferner in Arachné, chaos, patriarchale, archéo- logie und anderen griechiſchen Urſprungs; ſtets im Auslaute, wie Abimélech, Melchisédech;
k in Fremdwörtern, wie Kermès, Kalmoukie.
Der weiche Kehllaut, wie in lange wird bezeichnet durch:
g vor a, o, u und Conſonanten. Beiſp. gater, gouüter, guttural, globe, grenier; auch vor e und o bei deutſchen Namen, wie Gellert, Goœthé;
gu vor e und i, wie guerre, guide, guitare, ferner bei fatiguant und ähnlichen Participien; c in second.
Anmerk. Bei ſolchen Wörtern, welche dem Lateiniſchen noch näher ſtehen, wie bei deuen auf quad und équi angehenden, iſt das u als ü hörbar: quadrangulaire, équilatéral(nicht in équilibre, aber in équation und équitation), desgleichen bei gu in vielen meiſt techniſchen Ausdrücken: lingual, inextinguible, ferner bei den Eigen⸗ namen Le Guide, Guise, Guiane, Guienne, Guadeloupe, überhaupt bei Fremdwörtern, wie Quadalquivir, alguazil, ferner bei gui, Miſtel In anguille(v. anguis) iſt u unhörbar, deutlich dagegen in aiguille(v.
acucula). 5
Doppelconſonanten.
Sowie der Franzoſe das Zuſammenſtoßen von Vokallauten(hiatus) thunlichſt zu meiden ſucht, ſo läßt er auch in den meiſten Fällen Doppelconſonanten als einfache hören, wie in accabler, affirmer, occasion, apporter, apprendre, parrain, marraine, opposer, wie denn auch viele Wörter Doppelconſonanten haben, welche im Lateiniſchen einfach waren, als: couronne von corona, honnéête von honestus, homme von homo, donner von donum. Beſondere Beachtung verdient die Endung erre in terre, verre, tonnerre, parterre, wo dieſelbe lang wie dre oder aire lautet; gleichzuſtellen iſt famme, welches mit àme einen Reim bildet. Steht jedoch dieſe Verdoppelung vor lauten Sylben, wie in errer, erreur, terrifier, narration, irri- tation, courrais, mourrais, ſo werden deutlich zwei r gehört. Ausnahme pourrai. Bei den Endungen elle, esse, ette hält der Laut die Mitte zwiſchen dem gedrängten ell, eſſ, ett von Elle, eſſe, fette und dem gedehnten ähl, äß, fäth.
Auch mitten im Worte iſt häufig von zwei Conſonanten der erſte lautlos, wie p bei baptéme, baptiser, m bei condamner, I bei fils, p bei sept, jedoch hörbar bei baptismal, septuagénaire, septuagésime, ſowie bei laps und rapt; lautlos iſt p ferner bei exempt, nicht bei exemption, impromptu. Als Doppelconſonant gilt bald für kß, bald für gſ.
Den härteren Doppellaut bezeichnet x:
a) im Anlaute, wie Xantippe, xylon, ſchwankend in Xante, Xavier, Xénophon; b) im Auslaute bei Fremdwörtern, wie: Ajax, borax, Styx;
c) in der Vorſylbe ex vor Conſonanten, wie in exprimer, extase¹);
d) zwiſchen Vocalen, wie in axe, Saxon, vexer, Alexandre, rixe.
Zart wie gſ dagegen lautet x in der Vorſylbe ex vor Vocalen, wie in examen, ex-
humer, exotique, exister.
In excès, excepter und exciter hört man nur kß; ganz gleich den Wörtern accident,
vaccine. accéleré; ferner hört man in suggérer gu und jé.
1) Lesaint macht hier keinen Unterſchied, in exact und expédier, exercice und extréème, exiger und ex- traire, welche Girault-Duvivier ſcharf ſcheidet, find ihm die e gleichlautend, wie 6, wodurch x zart lauten muß. 2


