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Giftpflanzen; wicht. ausländ. Gewächse. Excursionen.— b. Zoologie: Systematische Behand- lung der Vögel, Wiederholung der Säugetiere, nach Schilling's Naturgeschichte. 2 St. Zins.
8. Zeichnen.— Figuren mit gebogenen Linien, nach Kumpa's Zeichenschule 2. u. 3. Abteilung. 2 St. Achard.
9. Schreiben.— Einübung der grossen deutschen u. lateinischen Schrift in alphabet. Reihenfolge. Diktandoschreiben und Schreiben nach lithographischen Vorlagen. Einübung der Rundschrift. 3 St. wöchentlich. Hof fmann.
10. Gesang.— Kombiniert mit den 3 oberen Klassen. 11. Turnen.— Kombiniert mit III.
Quinta. Ordinarius: Lehrer Zins.
1. Religion.(Evang.)— a. Die biblische Geschichte des Neuen Testaments bis zur- Auferstehung Jesu, und des Alten Testaments bis zu David, nach Zahn'’s bibl. Hist.— b. Katechismus: Die zehn Gebote, das I. und 2. Hauptstück mit Luther's Erklärung, dahin ge- hörige bibl. Beweisstellen, Kirchenlieder: No. 36, 93, 212, 364, 368 aus dem Württembergischen Gesangbuch. Das christliche Kirchenjahr.— c. Bibelkunde: Die Bücher des Alten u. Neuen Testaments. 2 St. Bauder.
(Die kathol. und israel. Schüler kombiniert mit den mittleren Klassen.)
2. Deutsche Sprache.— Die Form- und Satzlehre, nach Spiess und Berlet, deutsche Schulgrammatik J.— Orthographie nach dem Regel- und Wörterverzeichnis— Lesen und Prklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsiek für V. Memorier- übungen. Diktate zur Einübung der Orthographie und Interpunktion. Kleine Aufsätze. 5 St. Goepel und Schmidt.
3. Französische Sprache.— Formenbildung der regelmässigen Verben, Pronoms personnels, démonstrat., relat., Article partitif. Unregelm. Plural. Grundzahl statt der Ord- nungszahl, Participe passé, nach Ploetz, Elementargram. Kurs. 2. Frlernen der dazu ge- hörigen Vokabeln. 6 St. Zins.— Lesen und Uebersetzen der Lesestücke in der Element ar- grammatik von Ploetz. 2 St. Zins.
4. Geschichte.— Alte und mittlere Geschichte bis zu den Kreuzzügen, biographisch nach Spiess und Berlet I. Tl. 1 ½ St. Spranck.
5. Geographie.— Asien, Afrika, Amerika und Australien allgemein, nach Daniel's Leitfaden. 1 ½ St. Spranck.
6. Rechnen.— Die Bruchrechnung; Einfache Regeldetri; Aufgaben mit und ohne Brüche, nach Schellens Rechenbuch I. Tl. 4 St. Zins, 1 St. Dombach.
8 7. Naturgeschichte.— a. Botanikxe Beschreibung leicht zu zergliedernder Pflanzen, Excursionen.— b. Zoologie: Systematische Behandlung der Säugetiere mit Benutzung von Bildern und konservierten Tierkörpern. 2 St. Hoffmann.
8. Zeichnen.— Einfache Figuren mit geraden und gebogenen Linien, nach Kumpas Zeichenschule 1. Abt. zu Ende und 2. Abt. bis No. 8. 2 St. Hoffmann.
9. Schreiben.— Schönschreibübungen, besonders Einübung der grossen deutschen
und lateinischen Buchstaben in genetischer Reihenfolge in und ausser dem Takte und An- wendung derselben in Wörtern und Sätzen. Vorschriften. 3 St. Hoffmann.
10. Gesang.— Ubungen fortgesetzt; Dreiklang der Dominante und der Unterdo- minante; die gebräuchlichsten Tonleitern. Wiederholung des Stoffes von der Unterstufe; ausserdem 11 Choräle und 12 zweistimmige Volkslieder mit Text. 2 St. Dobring.
11. Turnen.— Wiederholung der 1. Stufo: leichte UÜbung der mit † bezeiehneten
2. Stufe des„Leitfadens,“ reigenartige taktogymn. Uebung; Sprungseil, Spiele. 2 St. Dannhof.


