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Die Ränder des Tiſches und Aufſatzbrettes ſind durch Erlenholzſtreifen verkleidet. Auf der Reagenszylinderſeite läßt man dieſe Streifen 1,5 cm überſtehen. Das ſo entſtehende Käſtchen nimmt Glasſtäbe auf.
Unter der Platte des Tiſches iſt eine Schieblade angebracht, die, durch eine halbhohe Scheidewand in zwei Hälften geteilt, ſich nach beiden Seiten je bis zur Hälfte ausziehen läßt. Sie nimmt Filter, kleine Trichter und Filtrierſchlitten auf.
Zum Filtrieren von Niederſchlägen ſetzt man auf die obere Schirmleiſte einen kleinen, längs des Schirmes verſchiebbaren Schlitten auf, der in einem ſeitlichen kleinen Arm den Trichter aufnimmt. Zum Aufheben und Trocknen der Niederſchläge ſind an den Schirmſtützen ſeitliche Arme als Trichterhalter angebracht.
Zum Tragen des Geſtells ſind am Fuße rechts und links Muſchelgriffe befeſtigt.
Ein zweites Reagenszylindergeſtell dient zur Aufnahme von Reagenszylindern aller Größen. Die Halteeinrichtung iſt analog der oben beſchriebenen. Mit dieſem Geſtell iſt ein größeres Glasgefäß verbunden zum Trocknen der Zylinder nach der Spülung.
Stativ für Kipp'ſche Apparate. Abbldg. 4.
Fuß aus 2 em ſtarkem Holze 26: 48 cm, die Brückenhöhe beträgt 4 cm. Der Brücken⸗ boden iſt aus 10 mm ſtarkem Holze gefertigt. Auf dieſe Platte iſt eine zweite aufgelegt, die dem Umfange des Apparatenfußes entſprechend ausgeſchnitten tit Die übrige Anordnung iſt aus der Abbildung erſichtlich.
Zum Tragen ſind freilich Muſchelgriffe angebracht.
Geſtell für eine Saugpumpe. Abbldg. 5
Fuß 30: 40 cm aus 2 cm ſtarkem Holze.
In der Mitte des Fußes iſt ein 10 mm ſtarkes Brett, 27: 68 cm, ſenkrecht eingelaſſen. Das Brett hat 2 Ausſchnitte. Einer liegt hinter der Birne der Pumpe und entſpricht deren Form. Er iſt zur glatten Auflage der Pumpe erforderlich. Der andere iſt rechteckig und liegt ſo, daß das Ende der Pumpe freiliegt und das Überziehen eines Kautſchukſchlauchs geſtattet.
Zum Anbringen des Manometers biegt man, bei dem Sauganſatz der Pumpe beginnend, ein Glasrohr von mittlererer Weite zunächſt ſenkrecht nach oben und dann knieförmig nach der Seite. Man ſchneidet es ſoweit ab, daß es 5 cm über die Brettkante hinausragt. In der Mitte des ſeitlichen Schenkels bläſt man ein T-Stück an, das mit dem Manometer verbunden wird. Die einzelnen Teile werden durch Stückchen Queckſilberſchlauchs miteinander verbunden und das Ganze dann auf das mattſchwarz geſtrichene Brett mittelſt halbrunder Halter aus ſtarkem Meſſingblech aufgeſchraubt.
Zwiſchen den Schenkeln des Manometers bringt man einen Millimetermaßſtab an.
Apparat zum Nachweis der Gaſe im Waſſer. Abbldg. 6.
Länge des Fußbrettes 45 cm, Breite desſelben 24 cm. Heizgefäß ein Erlenmeyer'ſcher Kolben von 1 Liter Inhalt. Den Verſchluß des Kolbens bildet ein doppelt durchbohrter Kautſchukpfropfen. Durch die eine Bohrung geht ein verſchiebbares, knieförmig gebogenes Glasrohr. Üüber deſſen oberes Ende iſt ein 10—15 em langes Stück Verbindungsſchlauch mit Quetſchhahn gezogen. Durch die andere Bohrung führt ein Gasableitungsrohr von ziemlicher Weite. Die Röhre iſt zunächſt rechtwinkelig, dann ſchräg abwärts gebogen. Der kurze recht⸗ winkelige Schenkel ſchneidet genau mit dem unteren Propfenrande ab. Der längere, ſchräge Schenkel endigt in der Mitte einer Kryſtalliſationsſchale von 5 cm Höhe und 13 cm Durchmeſſer. Das Ende iſt ſenkrecht aufwärts gebogen und auf 15 mm abgeſchnitten. Die Schale ruht auf


