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E⸗ kann die Abſicht weniger Gelegenheitsblätter nicht ſeyn, irgend einen Gegenſtand, geſchweige denn einen der umfaſſendſten, umfaſſen zu wollen: Rechtfertigung, oder Entſchuldigung g genug für die folgenden Bemerkungen.
Wie jedes lebendige Ganze durch ſeine wunderbar in einander überſpie⸗ lenden Glieder, und wie umgekehrt dieſe durch einander und das Ganze be⸗ dingt und bezeichnet werden, ſo der Geiſt der Menſchheit durch mancherley
Zeit⸗ Volks⸗Staats⸗Kirchen⸗ Ordens⸗ Innungs⸗ Schul⸗Geiſt u. a. d.
m. Beſonderes gewinnt durch das Allgemeine, und dieſes wieder durch Ver⸗ gleichung der Delondeheiten in ihm, Licht; darum zuerſt einige Verglei⸗ chungen!
Der Geiſt der Menſchheit, der in jedem Gliede des ganzen
Geſchlechtes dauernde, gleiche Gehalt, weilt hoch und hehr in den immer
klaren, immer ruhigen, ſonnigen Ideen. Aber als Geiſt der Zeit im Offenbaren und Fortſchreiten begriffen, ſenkt er ſich allmählich zu der jedesmaligen Geſammtheit nieder, ein ſcheinbar umwandelnder Lenz und Winter; ſetzt ſich als Chronos auf den Thron der Welt und verſchlingt ſeine eignen Kinder. Doch Zeus, die neugeborene Zeit, ſtürzt den Erzeu⸗ ger und herrſcht bis zum Eingeborenen des Unſichtbaren, der kommenden Geſchlechtern den heiligen Geiſt verbeihet⸗ den Führer zur Wahrheit
ſiber der Zeit.
Alles was bisher auf Erden geſchah, wie bunt auch die Schiefale der Geſammtheit waren, was waren ſie anders, als Variationen dieſes einfa⸗ chen


