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nium, nur einen Antheil Kupfer, ohne ihn ſelbſt aufzutöſen, 3) wenn man ihn mit Salzſäure vermiſcht, und Zink auf das Gemenge wirken läßt; ſo erfolgt ein heftiger Ausbruch des geſchwefelten Waſſerſtoffgaſes⸗ Die Maſſe erblaßt, wird hier eiſengrau, oder den Fahlerzen ähnelnd, dort zu Kupfer hergeſtellt, und auf der Flüſſigkeit erſcheint im Farbenkreis, eine bunte Haut, die hin und wieder ſich zu helleuchtendem Kupfer läutert; das Ganze umzieht der gefällte Zink oder Schwefel(?) in weiſſer Bahn. 4) Wenn man die bunte Kupferplatte, mit Waſſer übergießt; ſo findet man nach dem Verdünſten die dunkleren Farben, in die angrenzenden helleren überge: gangen. Purpur in Roth, dieſes in Gelb, Indig in Blau, dann in Grün. Mit Ammonium befeuchtet, daſſelbe; nur kräftiger. Mit Säu⸗ ren benetzt, verlöſcheu die Farben und blauſchimmende Kryſtalle ſchießen auf der Metallfläche an, welche ich noch nicht näher unterſuchen konnte, aber dem Anſchein nach, Kupfervitriol, ſinde.
Faſſen wir nun, nachdem wir den Kreis dieſer Unterſuchungen durch⸗ wandert, kürzlich zuſammen, was in der Darſtellung des Einzelnen ſich auseinander hielt; ſo gehem daraus folgende, neue Thatſachen hervor.
A. Bildung(Geneſis) der Hydrothionmetalle.
1) Bei einfacher Berührung, ſtreben Kupfer, Silber, Queckſilber, Wißmuth, Bley, Zinn, im reinmetalliſchen(reguliniſchen) Zuſtand und ſchon in der Kälte, ſich mit dem Schweſel zu verbinden, und dieß erfolgt wirklich, wenn ſie in der Berührung beharren, durch ein ruhiges, allmäh⸗ liges Fortſchreiten in der Hervorbildung, des neuen Körpern. Vom Kupfer zum Zinn, in abnehmender Stärken—
2) Der Erfolg wurde beſchleunigt a) durche. vollkonuntnerre Verührung, d) durch Reibung, c) durch Wärmeerhöhung.
Das Erzeugniß war am Metall. Das


