langſam, aber mächtig, von den unteren zu den oberen Platten„ fort. Die Schwefelplatten wurden endlich zerſprengt, zerbröckelt, und durch und durch mit den Metallplatten in jene Maſſe umgewandelt.
Das Beſchlagen der Flächen, konnte von feinen Dämpfen, herrühren, welche bei der Entbindung des Waſſerſtoffs, und anderer, ſaurer Gasarten, die weſſerige Säure umſchweben, in welcher Metalle ſich löſen. Es konnten die anziehenden Kräfte des Schichtenvereins, ſie in tropfbare Flüſſigkeiten verdichten. Dieſelben Erſcheinungen konnten jedoch, auch eben ſo leicht aus dem Hinaufgezogenwerden der Säure erfolgen. Daß hier vorzüglich das Letztere ſtatt zu finden ſchien, davon überzeugte mich das ſichtbare Hinaufge⸗ gehen der Gasbläschen und der feinen Lacmusſpänchen, welche meiſt von den Platten herüber, weniger von der Luft herein geröthet wurden. Gleichwie man waſſerſtoffhaltige Schwefelmetalle erhält, wenn man Metallkalche im Waſſer fein zertheilt, und durch daſſtlbe ſchwefelhaltiges Waſſerſtoffgas ſtrömen läßt; ſo ſtellten ſich auch jene mir dar, wenn ich ſtaubförmigen Schwefel(am ſtärkſten wirkt gut bereitete Schwefelmilch, als reiner Schwefel) mit einer ſauren Metallauflöſung, miſchte, und alsdann durch ein, der Säure näher verwandtes Metall, das aufgelöſte, herſtellen ließ. Wurde z. B. ſalpeterſaure Auflöſung, mit einer Kupferſtange in Berührung gebracht, ſo erſchien das ſchwarze Hydrothionſilber, wo nur die helleuchtenden Zweige⸗ des gefällt werdenden Metalls den Schweſel durchzegen. In ſalzſaurer Kupfer; oder Wißmuthauflöſung, erfolgte, durch fällenden Zink, der ent⸗ ſprechende Hergong.
Der öfter beſprochene Körper, welcher aus einfacher Berührung, oder durch Reibung, oder durch zwiſchenhinwirkende Flüſſigketten, bald am Kupfer, bald am Schwefel, entſtand; wird 1) durch Glühen in Schwefelkupfer verwandelt 2) entziehen ihm die meiſten Säuren, wie auch das äßzende Ammo⸗
C nium,


