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Darſtellungen im Theater, wohin ſie gefuͤhrt werden, um ſich zu bllden. Und, ſagt er in derſelben Schrift§. 20, ſo ſehr auch die Athener ihre Stadt zu ſchmuͤcken und zu befeſtigen ſuchen, ſo richten ſie doch ihre Hauptſorge darauf, die Juͤnglinge ſo zu bilden, daß ſie trefflich von Geſinnung und ſtark von Körper werden, und glauben, daß ſo gebildete die Seele des Staats ſeyen, Stadt und Land nur der Koͤrper.
So einfaͤch und wahr die meiſten Lehren der Erziehung ſind, welche Griechiſche Schriftſteller aufſtellten, ſo ſinn⸗ und liebevoll iſt ihre ganze Art, das jugendliche Alter zu betrachten, das Geſchlecht, deſſen Haupteharakter nicht blos, nach Ariſtoteles wohlwollender Schilderung“), in der Füͤlle ei⸗ gener Hoffnungen, ſondern auch in dem Hoffnungsreſchen für die Vaͤter und
den ganzen Staat beſteht.
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Anhang. Die folgenden Proben von pottiſchen Arbeiten verſchiedener Zoglinge unſe⸗ rer Schule werden am Schluſſe dieſer Bemerkungen nicht ohne Intereſſe ſeyn. Sie ſind aus einer großen Menge verſchledenartiger Verſuche ausgewaͤhlt worden, und wenn es der Raum erlaubte, ſo koͤnnten wir groͤßere Darſtel⸗ lungen und welche von mehreren Schuͤlern mittheilen, denen wir wohl Zu⸗ friedenheit und Lob von denjenigen, die die Verhaͤltniſſe erwaͤgen wollen, ver⸗ ſprechen duͤrften. 9* 4—— . 1..
Oedipus. Herunter von der Strahlenwelt des ſchoͤnen, Des hehren Lebengeuders Helios, Romm' ich in dein von Graun und ſtetem NRebetk umlagert Reich, du mächt'ger Gott der Schatten. Dort oben ſpotten meiner Roth die Götter,
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Rhetor, I, 72.
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