—— 8
das Ausland
hat. Achten Sie Ungezwungenheit
gewoͤhnlichen Arbeiten zu auſſerordentlichen angehalten werden.— Wir wuͤnſchen und fodern von Ihnen ferner ein eifriges Beſtre⸗ ben nach einem guten und feſten Charakter,
und was zu dieſem hinleitet, freye und ge⸗
naue Unterordung unter alle Ihre Geſetze.
Wir bitten Sie deswegen, auf gute Bey⸗
ſpiele zu achten, mit guten Menſchen umzu⸗ gehen, Ihr Herz der Liebe zu oͤffnen, den Sinn fuͤr Wahrheit, o! den Sinn fuͤr Wahr⸗ heit rein zu erhalten, die Heiterkeit Ihres Gemuͤths nicht zu truͤben durch das Bewußt⸗ ſeyn des Laſters, und Freude zu thaben an der unſchuldigen Herrlichkeit der Natur und der unendlichen Schoͤnheit der Kunſt. Wenn Sie dieſen Bitten hoͤren, ſo werden Sie den Geſetzen als freye Menſchen mit freyem und guten Willen folgen, und uns nie in den Fall
ſetzen, den Trotz unbedingt zu beugen, die
Kriecherey zu verachten, und die Luͤge zu
Hentdecken und zu beſtrafen.— Wir fodern
endlich auch ein Streben nach Anſtaͤndigkeit
und Adel der aͤuſſern Sitten, damit Sie ſich ſelbſt ehren und unſrer Schule Ehre machen, und auf dieſe Weiſe beytragen, den Ruhm
des Vaterlands zu vermehren, und einen Regenten zu erfreuen, den der Deutſche und
and als einen der Beſten verehrt und der fuͤr wiſſenſchaftliche Bildungsanſtal⸗ ten vorzuͤgliche Liebe und Aufmerkſamkeit daher auf die, die ſich durch und Schoͤnheit des Betra⸗ gens auszeichnen. Bitten Sie Ihre Eltern und Vormuͤnder, Sie in Verhaͤltniſſe zu fuͤh⸗ ren, wo ſo unſchuldige, als feine und edle Sitten herrſchen, entfernen Sie ſich von den Rohen und Unreinlichen, ſie moͤgen ſeyn, wer
d


