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zwischen Schod(gremium) und Schoß(tributum), zwischen kreiden(circumagi) und kreißen (parturire). b Zur Vervollständigung dieser Abhandlung über im besondern und die s-Laute im allgemeinen bedarf es nur noch eines Verzeichnisses derjenigen Wörter, in welchen das 6 organisch ist. Ein solches bietet uns der Anhang, S. 50, 3. Ich setze es mit den nöthigen Ergänzungen und Verbeßerungen hierher, ohne aber um deswillen der Meinung zu sein, daß 3 jetzt wieder überall herzustellen wäre. Ambod, Ameide, Aaß oder A(esca, pabulum) vgl. Fra, aden(pabulari), ähen(cibare) neben atzen und ätzen, auß und außen, baß und beßer, Beisaß s. saß, beiden und Bi, Biden und Biochen, bid(usque), Bimôstein, Binde, bloß, Boßel(Kegel) und boßeln(kegeln), Bude und büßen, Budhart(buteo), dad, dreidig, Droßel(faux) und erdroheln, Elsaß, emßig s. Ameide, Erbde, ersprießlich(fructuosus) s. sprießen, eden s. A0, Eßig, faßen und Faß, Feßel, feidt, Fleiß und befligen, fliegen und Fluß, Flo(canalis), Flo(ratis) und flöhen, Floße(pinna), freden und Fraß, Fuß, Gaße, Gei, Gelaò, gelaben, gemä0 s. Ma6, Gemße, genieden und Genuß, Genoß, Geschmeid s. Schmeide, Gesimd s. Sim, Gewiden s. wigen, giegen und Guò, Gießen, gleiden(fulgere), Goße, grad und grählich, Grieb(vgl. Weigand Wörtb.), Gried, groß, Gruß und grüßen, Haòß und haßen, heid, heiden, Hornid, Imbid s. Bid, Keßel, Klo, Krebd, Kreid, Kürbid, laden und laò, so wie Ablas, Erlad u. a., Lauße(rete), Lob und logen, Maß und Made s. meßen, Madholder, Maliebchen, Mauße und maudig, Meigel, meßen s. Maß, Meßer(culter), Muße und müßig, müßen, naß, Nedel, Nießbrauch s. genieèen, Ni (nur im pl. Nide gebräuchlich), Nuß, Obt, pradeln, Preußen, raßeln(engl. rattle), reiden, Reiß in Reiozeug, Reidblei u. a., Rio, Rieß(Rhaetia), Rode(favus), Rößte(maceratio lini) und rößten(macerare linum), Ruß und rußig, Ruße oder Reuße, Rühel, Rübter(ulmus), Samtag, sah und geseßen vgl. Beisaß, Seßel, schiegen und Schuß, Schoß(surculus, tributum) und schoßen(progerminare), Schoô(sinus), scheulich, schleiqen, schlieden und Schloß, schlo (Xa-aος) und Schlôde(x44-a), schmeiden(verberare, maculare), Schmeide s. Geschmeih, Schöpe, Schultheiß, Schüßel, Schweiß, Sim s. Gesimd, Spieò(vgl S. 4), spleiden, sprieéen und Sproß, Sproße(gradus, lentigo), Sprieò(fulerum) und sprieden, Steid, stoßen, Straße, Strauß (struthio), süb, Truchsed, verdrieden, vergeßen, verweiden(reprehendere), Waßer, weid(albus), weiß(scio) und wißen, weißagen, Wormd.
7) st und t an die S-Laute tretend.
§ 19, 1a wird der Form reisest der Vorzug vor reist gegeben. Das Gegentheil möchte wohl das richtige sein(Grimm Gr. I, 981; Götzinger deutsch. Sprl.§. 77).
1 b heißt es:„Ost wird zu Bt: du vergißt, du weit.“ Dieser Satz involviert eine ziemlich verbreitete Verkennung eines Gesetzes der deutschen Sprache, dem gemäd der wurzelhafte Bestandtheil weichen muß, wenn er sich mit der Endung nicht verträgt. Daher du wirst, flichst, fichst, hast für du wirdst, flichtst, fichtst, habst, eben so er hat, er hält für er habt, er hält-t(Grimm Gr. I2, 986). Falsch ist eigentlich räth für rät(Grimm Gr. I, 986), wird für wirt, wie noch im 14. und 15. Jahrb. gewöhnlich geschrieben wurde(vgl. Grimm Wörtb. III, 445; Gramm. IV, 182). Aus dem angegebenen Grunde muß auch gröbst, bebst in gröst, best verwandelt werden(Grimm Gr. I, 415; III, 603). Eine Ausnahme scheint letzt zu machen (Reg.§. 49 d). Dem ist aber in Wirklichkeit nicht so. Es ist aus dem niederdeutschen let-st, let-zt, dem goth. lat-ists sehr nahe stehend, in das neuhochdeutsche eingedrungen. Eigentlich


