18
et als Augment haben; auch wüſste ich keine é, deren auslautendes im perf. pass. ganz verloren gegangen wäre. Wie sollten aber gar aus der V 5 Conjunctiv-, Optativ- und Imperativ-Bildungen hervorgehen können, wie„απνιαι(über diese Betonung unten das Nähere), 2.νοοιπνQw⏓,0 d ννↄ Ein so regelloses, willkührliches Spiel mit der Form würe im Griechischen ohne Beispiel. Auf die feststehende Betonung des partic. 1μεκνοο will ich kein groſses Gewicht legen, obschon sie immerhin in Anschlag zu bringen ist.
Andere, wie Curtius Grundz. p. 346 und Bopp Vgl. Gr. I2, 214, A.; II, 336 halten das Wort für identisch mit sanscr. MIcl, às, sitzen. Bei dieser Annahme bleibt der von frühester Zeit an feststehende spir. asp. ein Räthsel, und die Formen ½α⁴⁶αι,.mονμυι,„⁴οον sind eben so wenig zu erklären.
„uai hat, wie das dor. 7 ‿- ⁴ο(Ahr. II, 574), 7O- rih und 7O- beweisen, als wurzel- haften Bestandtheil s oder vielmehr fys, und ist aus der ê Feg durch Steigerung des s erwachsen(S. 3). Gebildet ist es in ähnlicher Weise, wie zsĩε- 1.α, OL-uα. Namentlich läſst sich das aus&o- ut entstandene et-ul mit ihm vergleichen.
Neben dem ursprünglichen»- αᷣlᷣ* müſsen wir aber auch ein praes. 50 l ohbne ver- stärktes e ansetzen. Nur so laſsen sich die Formen α⁴ωσσόσ,*ασοεμιιꝙ, ,ov erklären. Sie sind nämlich mit Wegfall des G aus αέ- B-ομαιι, εασ- ol1νν,„d— 2--G0 hervorgegangen, wie bei dem verbum substantivum conj. 2, d aus 20--; opt. S0 ⁄1%œ aus 20-0Gα, nur daſs hier keine Contraction statt findet. Was letztere anbelangt, so laſsen sich dem*αιτπσα, ααοεαυν „.ϑοοι die Formen 1σ⁶ασσ, τισο⁴ενμι,!ow an die Seite stellen, die aus 1νιςαιια, 11⁹⁸εο ννμ, 119 0(169 ½) in derselben Weise entstanden sind, wie 7xοαα‿νισαι, ιονένν, aus 71016 ¼α ⁊ 7r01— S0lνν. Aus dem Gesagten erhellt auch der Grund, warum ich*ανμαι betone.
Die Formen el-arat und g-œrcr, al-ro und-xo, mit denen sich al-aro von elut (Hom. II. 15, 10; Schol. II. 24, 84; Od. 20, 106),„el- crat, und zi ruœlh, esl- aro und*ε ‿- ακłο vergleichen laſsen, setzen ebenfalls ein praes. 20- uα voraus, aber nicht 7G ‿- 4m, denn aus Beispielen wie olréarat für Grirad, ereruαᷣαo für sreriνννν(Buttm. Gr.§ 98, A. 12) folgt nicht, daſs auch ein wurzelhaftes in diesem Falle in s geschwächt werden könne. Daſs ferner ein solches e sich wieder in&l verlängere, müſste ebenfalls erst erwiesen werden. Das einzige derartige Beispiel, welches man anführt, nämlich dzœxeicro(Hom. Il. 12, 179), ist unsicher und in Bekker's neuester Ausgabe des Homer steht dafür mit Recht draxiαo. Von Eo- uœα ausgehend, läſst sich al-ær und-araz ohne Schwierigkeit erklären. Es steht nämlich für&o rα, woraus éo‿-σ, dann&l-- ααα, arat geworden ist(vgl. S. 3).
Dieſs sind übrigens nicht die einzigen Fälle, in denen sich èg statt» geltend macht. Einigen anderen werden wir im Folgenden begegnen.
Von raa wird gewöhnlich nur das praes. und imperf. med. angegeben. Es haben sich jedoch noch manche Trümmer anderer Formen erhalten, namentlich vom aor. I act. und med. Bevor ich sie aber anführe, muſs ich auf zwei Dinge aufmerksam machen: 1) auf die nahe Verwandtschaft der Begriffe sitzen, ruhen, ablaſsen, wovon unter dωdas Nähere gesagt werden wird, 2) wie die medialen und activen Formen ohne merklichen Unterschied des Sinnes neben einander hergehen, bald mit der intransitiven Bedeutung sitzen, sich setzen, bald mit der transitiven setzen, was Alles ja auch bei ⁰%, ECœ und deren composs. vorkommt. Beispiele der Art sind: 1) Orph. Arg. 818 doiαν σνι εέατεεν ατον, was Gesn. ohne Noth in 5 οϑο und Herm. in àνσνð geändert hat, zumal auch Hes. und Suid. das imperf. act. erwähnen


