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allgemeineren Sinne von theatraliſcher Darſtellung gebraucht ſein, ſodann iſt es mir ſehr zweifelhaft, ob wirklich gleich beim Entſtehen der Pantomimen und in allen Fällen Geſang und Tanz ganz von einander getrennt waren, ſowie ich auch nicht glaube, daß in den römiſchen Canticis, an deren Stelle die Pantomimen traten, dies bereits durchaus ſeit Livius Andronikus der Fall war, wie C. Fr. Hermann in der disputatio de scriptoribus illustribus, quorum tempora Hieronymus ad Eusebii chronica adnotavit, Göttingen 1848, S. 21 f. anzunehmen ſcheint. Die weitere Ausführung dieſer Anſicht würde übrigens hier zu weit führen.— Das vorliegende Epigramm enthält aber noch eine verderbte Stelle, die nicht richtig emendirt zu ſein ſcheint. In der Handſchrift ſteht V. 3 G egeng d' m‿o vixra; da nun uno nicht in den Vers paßt und keinen Sinn zu geben ſcheint, ſo haben alle Herausgeber daſſelbe in dro verwandelt. Es iſt aber ſchon an und für ſich unwahrſcheinlich, daß ein Abſchreiber ein ſo bekanntes und auf den erſten Anblick in den Zuſammenhang paſſendes Wort wie und in ein das Versmaaß zer⸗ ſtörendes und unverſtändliches ünré verwandelt haben ſoll. Allein bei genauerer Betrachtung zeigt ſich auch, daß das durch Emendation in den Text gekommene drrd keinen angemeſſenen Sinn giebt. Reiske erklärt ſo: Ut sibi redditus de nocte imaginem illam recoluit, vigil an somnians, accensum eius amore se fuisse. Allein, ab⸗ geſehen von der Sonderbarkeit dieſes Gedankens, kann umo»oxra nicht de nocte, ſondern nur sub noctem heißen. Jacobs ſcheint dnd»xra mit 6 ειοσσν zu verbinden; denn er citirt Propert. 4, 1, 115: Nauplius ultores sub noctem porrigit ignes; aber dieß iſt weſentlich verſchieden; man kann wohl ſagen, daß Nauplios die Fackel gegen die Nacht hin ausgeſteckt habe, aber die Täu⸗ ſchung durch dieſelbe konnte erſt in der Nacht Statt finden. Ich war daher längſt überzeugt, daß die Herausgeber durch die Emen⸗ dation ünd nicht das Richtige getroffen. Endlich zeigte mir Loll. Bass. 5. A. P. IX, 289, wie ich glaube, den rechten Weg. Dieß Gedicht handelt nämlich ebenfalls von Nauplios und es heißt dort V. 3 f.: ruodg öre Peuorcs IoOrl„ᷣ doρεοσεεοα»αυνκιοςσ Häps 04α. Denſelben Sinn finde ich in dem d edðoννο dndo vöxra*οα des Krinagoras:„die über die Nacht, mehr als die Nacht täuſchende Fackel.“ Demnach ſcheint mir das ‿o der Hand⸗ ſchrift durchaus richtig und dem Sinne angemeſſen, und ich glaube, daß man, um daſſelbe zu retten und dem Vers gerecht zu machen, die Worte etwa ſo zu verſetzen habe:„urrα d' dneo edoryg d


