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ne abgeſchmakte, witzelnde Art eingekleideter) Fragen. Aber durch gutgewaͤhlte Beyſpiele, und Auseinanderſetzung der un⸗ ter einem allgemeinen Falle begriffenen einzelnen Faͤlle kann man dem Vorurtheile(wofern ſich dieſes in unſern Tagen noch zeigen ſollte), als ſey in dem gemeinen Leben wenig An⸗ wendung von der Algebra zu machen, oder als koͤnne man al⸗ les das, was der Algebraiker berechnet, auch eben ſo gut mit Huͤlfe der gemeinen Rechenkunſt finden, am beſten begegnen.
Ich will zum Beſchluß einige Beyſpiele anfuͤhren, die man bey dem erſten Unterrichte mit Nutzen gebrauchen eoͤnnte, (worin a, b, e, à bekannte, und x, y unbekannte Groͤßen bedeuten).
Aus der Summe und Differenz zweier Groͤßen dieſe ſelbſt
zu finden.— X zu finden, welches a gleich wird, wenn b addirt, und e ſubtrahirt wird.— Aus der Geſchwindigkeit zweier Koͤrper, die ſich nach einer Gegend hin bewegen, und ihrer Weite von einander, den Raum zu finden, den der langſamere noch laufen muß, bis er von dem geſchwindern ein⸗ gehohlt wird.— Aus der Diſtanz zweier Koͤrper, die ſich gegeneinander bewegen, und ihrer Geſchwindigkeit, die Zeit zu finden, wann ſie einander begegnen werden.— Vertheilung eines gegebenen Vermoͤgens nach gegebenem Verhaͤltniß— Fuͤr a Pfund einer Waare wurden b fl. gegeben, auf e Pfund wurden


