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niſſe bekannt machen will, unentbehrlich. Nicht allein um die⸗ ſer Urſachen willen wuͤrde es zweckwidrig ſeyn, wenn man den trigonometriſchen Elementarunterricht(welcher ohnehin aͤuſſerſt einſach und faßlich eingerichtet werden kann) aus der Sphaͤre des Schulunterrichts verbannen, und ganz dem akademiſchen gehrer überlaſſen wollte: ſondern auch deswegen, weil junge Leu⸗ te, die ſchon fruͤhe die Gymnaſien verlaſſen, um ſich den Kriegs⸗ dienſten, dem Forſtweſen, der Oekonomie, dieſer oder jener Kunſt oder einem Gewerbe zu widmen, hernach oͤfters keine Ge⸗ legenheit mehr haben dürften, mundliche Unterweiſung in dieſen, für ihre Beſchaͤftigungen ſo nöthigen, Kenntniſſen zu erhalten. Wenn ſie aber auf der Schule einen guten Grund dazu gelegt haben, ſo wird es ihnen deſto leichter fallen, weiter darauf fort zu bauen.
Es iſt hier, ſo wie in andern Faͤllen, von groſem Nu⸗ tzen, den Unterricht in mehrere Curſus zu vertheilen, und ſo nach und nach vom Leichtern zum Schweren fortzugehen. Ich werde in dieſen Blaͤttern kuͤrzlich zu zeigen ſuchen, welcher Methode man ſich bedienen könne, um die erſten Gruͤnde der Trigonometrie für Anfaͤnger ſo viel wie möglich zu vereinfachen und zu verdeutlichen, und alsdann die verſchiedenen Vorthei⸗ le dieſer Methode angeben.(Eine weitere Ausfuͤhrung hievon, mit den nöthigen Anweiſungen, Beyſpielen und Erlaͤuterungen durch Figuren, nebſt einer Chordentafel, wird naͤchſtens ge⸗ — druckt


