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diejenigen Theile Teutſchlands, die damahls einen ſo auffallen⸗ den Abſtand gegen die Laͤnder der Slaven machten, durch Kultur jenen gleich gebracht werden konnten.
Dieſes Volk, an den Grenzen der Teutſchen, und im Be⸗ ſitz eines anſehnlichen Theils vom jetzigen Teutſchland,— ſoll⸗ te dieſes nicht ſchon durch ſeine Nachbarſchaft den wichtigſten Einfluß auf den teutſchen Landbau gehabr haben? Noch mehr mußten die folgenden Schickſale des Voltes dieſen hervorbrin⸗ en.. gen. Ein Valk, das ſich hauprſüchlich mie Ackerbau, Fiſche⸗ rey, Handel, Käͤnſien, u. ſ. f. beſchaͤftigte, konnte vermoͤge ſei⸗ ner Lebensart kein kriegeriſches Volk von Natur ſeyn; und ſo fürchterlich es auch im Kriege, beſonders nach den Schilde⸗ rungen teutſcher Geſchichtsſchreiber, ſeinen Feinden wurde, ſo fieht man doch, baß es dieſes nicht fruͤher war, als bis es von den Daänen und Teutſchen gereizt wurde,— bis es ge⸗ gen dieſe, nach dem Ausdruck eines teutſchen Schriftſtellers, für Freyheit und zur Abwendung der tieſſten Knechtſchaft
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fionarien gibt folgende Beſchreibung vom Zuſtande des Lan⸗ des: Piſcium illic tam ex mari, quam ex aquis& lacubus& ſtagnis abundantia eſt incredibilis,——— butyrum de armento & lac de ouibus, cum adipe agnorum&c arietum, cum abun- dantia mellis& tritici, cum canopo& papauere& cuncti ge- neris legumine, atque ſi vitem G oleam& ficum haberet, rer- ram putaſſes repromiſſionis, propter abundantiam fructiferorum. (In Ludemig. Script. Bamberg.)
») Hichind. L. II. Eſt namque huiuscemodi genus hominum durum 7 4&t


