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Pauli an die Röͤmer im Gegenſatz mit s. Theodoret agt: y 7agu4, 1ur, is, I kæra oficn vonirag.— In die, ſem fuͤnften Vers finde ich nicht, wie man uͤberall erklaͤrt, und wie auch Hr. D. Eckermann a. a. O. thut, daß Pau⸗ lus behauptet, das Geſetz habe boͤſe Begierden erregt, oder nur verankaßt. Die Worte ra dia„ous ſind allerdings, wie die ganze Wortfuͤgung lehrt, von dneyure. d. durch ein Komma zu trennen, wie auch in den neueſten Ausgaben geſchehen iſt. Man muß bey ihnen etwas ſich auf ra„α. μ αάa beziehendes ſuppliren, welches die Ausleger am beſten durch Panopere thun. Man hat auch Acagun Aaoyra aus Vs 8. vorgeſchlagen, wel⸗ ches ich deswegen anzunehmen Bedenten trage, weil Paulus hernach erſt, als eine neue Belehrung fuͤr ſeine Leſer die Be⸗ merkung aufſtellt, daß die auaere Veranlaſſung durch das Ge⸗ ſetz erhalten habe, wovon er alſo hier nicht wollen konnte, daß ſie es ſchon ſubintelligiren ſollten. Ich nehme alſo lieber au⸗ vra bey Na 1u„s zur Ergaͤnzung an, und uͤberſetze mit Cocke: boͤſe Begierden, die ſich waͤrend, daß die Juden das Geſetz hatten, zeigten. Die Partikel da wird eben ſo Roͤm. 4, 11. und 2 Kor. 5, 10. gebraucht. Ueberſetzt man die durch das Geſetz bewirkt wurden, ſo laͤßt man den Apoſtel etwas ſagen, was er doch vielmehr beſtreitet, nämlich daß das Geſetz an der Laſterhaftigkeit der Juden ſchuld ſey. Ueberſetzt man mit Herrn D. Eckermann die durch das Geſetz ver⸗ anlaßt wurden, ſo habe ich gezeigt, daß achosum Naßarra ſich nicht fuͤglich ſuppliren laſſe. Man kann alſo entweder den Sinn, die waͤhrend des Geſetzes ſich zeigten, oder die durch das Geſetz erkannt wurden(ſuppl.*„e euena) annehmen. In beyden Faͤllen ſagt aber Paul. hier nicht, daß das Geſetz ſinn⸗ liche Begierden errege, wie ihn doch die meiſten Ausleger ſagen laſſen. Die Behauptung, daß die Juden waͤrend ihres Geſe⸗ 178½ 3 tzes


