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die Haͤnde aufbluͤhender Schoͤnen, in die Haͤnde empor reffen⸗ der Juͤnglinge zu kommen, zum Gluͤck der Menſchheit in die Buden der Höker reiſeten, oder Opfer Bulcans wuͤrden. Der herzige Luther ſchreibt einmal:„Wie leid iſt mirs jetzt, daß ich nicht mehr Poeten—— geleſen habe.— Habe dafuͤr muͤſſen leſen des Teufels Dreck, die Philoſophos und Sophiſten mit großer Koſt und Schaden, daß ich genug dran habe auszufe⸗ gen.“ Spiegelt euch, Romanenſüchtige!— Künftige Lehrer des Chriſtenthums, glaubet nichr, daß ihr aus den gewohnlichen Romanen Menſchenkenntniß einſammeln, daß ihr wahre, tiefe, ſtarke Situationen des Herzens und der Seele daraus erker⸗ nen, daß ihr das, bei den verſchlungenen Schickſalen hienie⸗ den, ſo abwechſelnd⸗ verſchiedene Benehmen der Sterblichen, und die mancherlei Arten, dieſelben alsdann zu behandeln und zu heilen, darin aufgeklaͤrt und geebnet werdet finden koͤnnen. Die nützlichſte unter den Wiſſenſchaften, Ausforſchung und Kennt⸗ niß der Menſchen— der Menſchen, wie ſie wirklich auf die⸗ ſem Erdenrund, nicht aber, wie ſie in den Nieſewurz bedurſ⸗ tigen Koͤpfen phantaſtiſcher Traͤumer exiſtiren,— beiſcht viel⸗ vieljaͤhrige Erfahrung und Beobachtung; und dieſe wollte man dergleichen elenden, feilen Sudlern zutrauen, deren uͤberſtroͤ⸗ mende u Productenmenge Muſaͤus— Voltksmaͤhrchen der Teut⸗ ſchen, Vorrede— ſehr launig mit dem Heereszuge der Wach⸗ reln vergleicht, die weiland das iſraelitiſche Lager bedeckten? Noch weiß ich es einem meiner geweſenen Lehrer, der bereits in hoͤhere Sphaͤren entruͤckt iſt, in meinem Innerſten Dank, da er ſich ſo ganz mit voller Aufwallung des gerechteſten Unwillens ge⸗ gen jene unreife Leſeſucht ereifern konnte und dadurch auch in mir den wohlthaͤtigen Eindruck zuruͤckljeß, daß ich nie Ver⸗ — gnuͤgen u Salomo'a Prediger XII, 12.»Viele Buͤcher werden beind abge⸗
faßt: aber viel Leſen bringt Koͤrpers⸗(und Romaneleſen beſonders, in hohem Grade, Jerlen.) Trhartung.. ¹


