orauf man jetzt, nach dem Rath der einſichtsvoll⸗ ſten Edukatoren auf wohleingerichteten öffentlichen Schulen beſonders Ruͤckſicht uimmt, iſt Sprach⸗ — Studium und die Erfahrung bewaͤhrt die Richtig⸗ keit dieſer Methode. Aber, welchem Studium ſollte man neben der Lektuͤre der Alten eine vorzuͤgliche Stelle einraͤumen muͤſ⸗ ſen? Werde ich bei geuͤbten Schulmaͤnnern mir Tadel zuziehen, wenn ich behaupte, daß man vor vielen andern Wiſſenſchaften hauptſächlich die Geographie nicht auſſer Acht laſſen, und es ſich zur Pflicht machen muͤſſe, ſie Juͤnglingen ha. mögliche Art intereſſant und angenehm zu machen? Die Gruͤnde meiner Behauptung, nebſt der Merhode, wie ich glaube, dieſelbe auf Gymnaſßten mit Nuzzen vortragen zu koͤnnen, werde ich nach Maasgabe meiner Kraͤfte in dieſer kleinen Schrift kurz darzu⸗ ſtellen ſuchen. Vorher aber bitte ich, es mir nicht etwa mis⸗ zudeuten, als wage ich's, meine Methode fuͤr die einzige wah⸗ re und richtige zu halten. Vielleicht, daß ich manchem die Graͤnzen zu weit abzuſtekken ſcheine. Aber ſei es immer; bei einem ſo intereſſanten Gegenſtand denke ich, ſollt es mehr Feh⸗ ler ſeyn, zu wenig, als zu viel zu ſagen. Wenn wenige Edle, denen es um die Erziehung der Jugend zu thun iſt, mir nur nicht ganz ihren Beifall verſagen, ſo wird mir dies ſchon Auf⸗ munterung genug ſeyn, immer mehr auf die Vervollkommnung newe vielleicht noch in vielen Stuͤkken mangelhaften Lehrart zu ſehen.*—
Ehe ich zur Erörterung der Frage: Wie der Vortrag der Geographie nützlich einzurichten ſei? übergehe, halte ich vor al⸗ len Dingen die Unterſuchung für nöthig: iſt auch Geographie ein ſo unnmganglich nothwendiges Studium, um darnach trach⸗ ten zu muͤſſen, den Vortrag derſelben zu beſtmoͤglichſter Reife
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